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Päckli-Flut wird jedes Jahr grösser

Die Post rechnet für das laufende Jahr mit dem Versand von rund 200 Millionen Paketen, was erneut einem Rekord entsprechen würde. 2020 wurden 191 Millionen Pakete bewältigt, Ende Oktober betrug der mengenmässige Zuwachs 12 Prozent.

Päckliflut vor Weihnachten und Karton-Haufen nach Weihnachten wird immer grösser. Foto: soaktuell.ch


Bis Weihnachten bearbeitete die Schweizer Post täglich rund 1 Million Pakete. Die grossen Verteilzentren waren 22 Stunden pro Tag in Betrieb. 730 neue Vollzeitstellen seien geschaffen worden, dazu kämen 200 temporär Angestellte, sagen die Post-Verantwortlichen. Dieser Aufwand ist nötig, um die jährlich steigende Päckli-Flut zu bewältigen.


Hinzu kommen die Lieferadressen im Ausland, entlang der Grenze. Alleine der Liefer-Adress-Service LAS-Burg mit seinen zwei Filialen in Weil am Rhein lagert jährlich rund 1 Million Sendungen für Kundinnen und Kunden, primär aus der Schweiz. 45 Mitarbeitende bedienen 18 Ausgabeschalter während 6 Tagen pro Woche. Schweizerinnen und Schweizer verknüpfen einen Einkauf im Rhein-Center Weil am Rhein gerne mit dem Abholen von Paketen bei ihrer Lieferadresse in Deutschland. Sie profitieren so bei Online-Einkäufen von günstigeren Lieferkosten, wenn die Pakete von Amazon & Co. nicht in die Schweiz geliefert werden, sondern an die Lieferadresse innerhalb von Deutschland (also innerhalb der EU).

Nach Weihnachten landen all die Päckli als Karton wieder im Abfall. Auch dieser Haufen wird jedes Jahr grösser.

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