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iPhone an der Spitze, doch Samsung holt im Schweizer Markt markant auf

Im Rahmen einer repräsentativen Umfrage bei 1500 Schweizerinnen und Schweizern hat der Online-Vergleichsdienst moneyland.ch festgestellt, welche Smartphone-Marken in der Schweiz am verbreitetsten sind. Das Resultat: Apple nimmt unverändert die Spitzenposition ein, doch Samsung hat deutlich aufgeholt. Vor allem bei Jüngeren ist das iPhone noch populär. Doch Samsung holt markant auf.


moneyland.ch AG

Samsung S21 Ultra 5G Smartphone. Foto: von Anh Nhat / unsplash.com


Apples iPhone bleibt zwar das beliebteste Smartphone der Schweiz. Dies hat eine repräsentative Umfrage des Online-Vergleichsdienstes moneyland.ch ergeben. 46 Prozent der 1500 befragten Personen nutzen demnach ein Smartphone des US-amerikanischen Technologiegiganten – und damit genauso viele wie bei der 2021 durchgeführten Befragung.


Der südkoreanische Hersteller Samsung belegt mit 40 Prozent unverändert den zweiten Platz, hat im Vergleich zur letzten Umfrage (33 Prozent) aber merklich zulegen können.


Mit reichlich Abstand folgen auf den nachfolgenden Rängen zwei chinesische Hersteller: Ein Smartphone von Huawei besitzen 8 Prozent der Befragten. Xiaomi verfehlt das Podest mit 6 Prozent knapp. Auf Nokia aus Finnland entfallen noch 3 Prozent der Antworten. Auf die weiteren Marken wie Google Pixel, LG und Motorola noch weniger.


Dass die Werte kumuliert mehr als 100 Prozent ergeben, ist dem Umstand geschuldet, dass Schweizerinnen und Schweizer mehr als ein Smartphone nutzen können. Mehrfachnennungen waren folglich möglich.


Duo- respektive Triopol: Wenige Hersteller kontrollieren den Markt

Trotz der Vielzahl der Hersteller ist die enorme Marktkonzentration hierzulande augenfällig: 86 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer nutzen Smartphones von Apple und Samsung. Zieht man noch Huawei hinzu, liegt der Wert gar bei 94 Prozent. «Für die übrigen Hersteller bleibt da nicht mehr viel übrig», stellt Mobilfunk-Experte Ralf Beyeler von moneyland.ch fest. «Die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten sind vergleichsweise kaufkräftig und neigen zu teureren Modellen.» Die Tendenz zu hochpreisigeren Modellen kommt vor allem Apple und Samsung zugute.


Apple bei Frauen beliebter als bei Männern

Das iPhone und Smartphones von Samsung sind in der Deutschschweiz und in der Westschweiz ähnlich beliebt. Unterschiede fallen beim Geschlecht auf. 48 Prozent der befragten Frauen besitzen ein iPhone, bei den Männern sind es 44 Prozent. Männer tendieren eher zu Samsung als Frauen (41 respektive 39 Prozent).


iPhone bei jungen Erwachsenen besonders populär

Vor allem bei den 18- bis 25-Jährigen erfreut sich das iPhone besonderer Beliebtheit. 66 Prozent der befragten jungen Erwachsenen besitzen ein Smartphone von Apple – und lediglich 29 Prozent eines von Samsung. Samsung ist Apple dafür in der Gruppe der 26- bis 49-Jährigen deutlich dichter auf den Fersen; bei den 50- bis 74-Jährigen liegt der Hersteller aus Südkorea gar hauchdünn vor Apple.

Bevölkerung ist zufrieden mit ihrem Smartphone

Das iPhone ist bei der Schweizer Bevölkerung nicht nur am weitesten verbreitet, seine Nutzerinnen und Nutzer sind auch am zufriedensten. Das geht aus dem zweiten Teil der Umfrage von moneyland.ch hervor. Die Befragten konnten die Zufriedenheit auf einer Skala von 1 («überhaupt nicht zufrieden») bis 10 («sehr zufrieden») bewerten.


Apple erzielt einen Durchschnittswert von 8.7, Samsung landet mit 8.6 Punkten erneut knapp hinter dem Primus. Ohnehin sind die Schweizerinnen und Schweizer mit ihrem Smartphone überaus zufrieden: Die mittlere Punktzahl über alle Marken hinweg liegt bei 8.5 Punkten. Die Hersteller Huawei (8.2), Xiaomi (8) und Nokia (8) weisen eine knapp unterdurchschnittliche Nutzerzufriedenheit aus.

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