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Internationale Wirtschafts-Olympiade: Silber nach Aarau, Bronze nach Olten

Vom 24. Juli bis zum 2. August widmeten sich Jugendliche aus 50 Ländern intensiv ihrem Lieblingsfach: Wirtschaft. Bei der International Economics Olympiad, die hybrid in Volos, Griechenland, sowie online abgehalten wurde, zeigte der Wirtschafts-Nachwuchs sein Know-How zu Ökonomie, Business und Finanzen. Alle fünf Schweizer Teilnehmenden kamen mit Edelmetall im Gepäck nach Hause - die beste Teamleistung seit Beginn der Schweizer Teilnahme vor fünf Jahren.


Wissenschafts-Olympiade Universität Bern

v.l.n.r.: George Popovici, Benjamin Thut (Kanti Aarau), Chima Johnson Iroh, Mauro Baumann und Srishti Manivel (Kanti Olten). Bild: Wirtschafts-Olympiade


Die Internationale Wirtschafts-Olympiade bietet jungen Ökonomie-Genies, Finanz-Profis und Business-Talenten eine spannende Mischung aus Einzelkampf und Teamwork. Während einer viereinhalbstündigen schriftlichen Prüfung stellen die Teilnehmenden ihr Wissen zu Themen wie Angebot und Nachfrage, Markt und Handel, Spieltheorie oder Geldpolitik unter Beweis. Zudem müssen sie in einem zweistündigen “Financial Literacy Game” über 30 simulierte Jahre hinweg die besten Investitionsentscheidungen fällen.


Die längste Herausforderung der Olympiade ist der “Business Case”. Die Teilnehmenden bekommen 24 Stunden, um als Team ein Unternehmen zu analysieren und eine Präsentation über ihre Ergebnisse vorzubereiten. Dieses Jahr beschäftigte sich das Schweizer Team mit einem Bauunternehmen, für das sie ein millionenschweres geplantes Projekt mit einer Universität beurteilten.


Silber ging an:

Benjamin Thut, Alte Kantonsschule Aarau (AG)

George Popovici, École Internationale de Genève (GE)

Bronze ging an:

Chima Johnson Iroh, Kantonsschule Zürich Nord (ZH)

Mauro Baumann, Berufs- und Weiterbildungszentrum Rapperswil-Jona (SG)

Srishti Manivel, Kantonsschule Olten (SO)


Interkultureller Austausch in der griechischen Hafenstadt

Die Teilnehmenden eignen sich im Rahmen der Wirtschafts-Olympiade nicht nur Fachwissen an, sondern üben sich beispielsweise auch in vernetztem Denken, selbstbewusstem Präsentieren und Zeitmanagement. Nicht zuletzt profitieren sie davon, dass sie Kontakte knüpfen und Gleichaltrige kennenlernen können, die ihre Interessen teilen. Die Vernetzung wurde durch gemeinsame Freizeitaktivitäten gefördert, beispielsweise am Abend der Kulturen, bei dem jedes Team sein Land vorstellen konnte.

Benjamin, Chima, George, Mauro und Srishti überzeugten mit einem witzigen Quiz über die Schweiz. Für die 14 Teams, die nicht online, sondern vor Ort in Griechenland mitmachten, stand zudem Tourismus auf dem Programm. So blieb vor Vorträgen über ökonomische Themen auch mal Zeit für einen Strandbesuch. Die Wirtschafts-Olympiade wird den Schweizer Teilnehmenden nicht nur wegen ihrer guten Leistungen in Erinnerung bleiben, sondern auch wegen der neuen Freundschaften und des Teamgeistes.


Die Wirtschafts-Olympiade ist ein gemeinsames Projekt der Organisationen YES und Wissenschafts-Olympiade. Ziel ist es, talentierte Jugendliche in Wirtschaft, Finanzen und Unternehmertum zu fördern und untereinander zu vernetzen.

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