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Grüne Kanton Solothurn wollen bleifreie Jagd

Das Präsidium des Kantonsrates forderte die Ratsmitglieder auf, ihre hängigen Interpellationen allenfalls in "Kleine Anfragen" umzuwandeln, um im Ratsbetrieb Zeit zu gewinnen. Heinz Flück, GRÜNE Solothurn, wandelte in der Folge seine Interpellation "Jagd ohne Blei" in eine kleine Anfrage um. Die Antwort der Regierung ist insofern zufriedenstellend, als die Richtung stimmt, Flück vermisst einzig einen verbindlichen Zeitplan.


Grüne Kanton Solothurn

Image by PublicDomainPictures from Pixabay


Allerdings ist er doch erstaunt ob der Argumentation der Regierung, die schreibt: "Für eine fundierte Aussage zur Wirkung von bleifreiem Schrot auf Reh, Fuchs und Dachs fehlen die Grundlagen. Der Grund liegt darin, dass in Mitteleuropa traditionell der Schrotschuss auf Rehe verboten ist." Das gilt betreffend Reh übrigens auch für die meisten Kantone in der Schweiz. Im Kanton Solothurn sind die Rehe nicht anders als in anderen Kantonen. Es ist deshalb an der Zeit, dass der Kanton Solothurn die Jagdpraxis entsprechend anpasst.


Mit der in der Antwort zitierten Erkenntnis, dass der regelmässige Konsum von mit Bleischrot erlegtem Wild durchaus bedenklich sei, hofft Flück, dass auch in Jagdkreisen ein Umdenken stattfindet.


Nachdem die Bleiverwendung nun nicht nur in der Jagd, sondern auch in der Fischerei zum Thema wird, hoffen die GRÜNEN, dass in den nächsten Jahren auf Bundesebene entsprechend fortschrittliche Regelungen geschaffen werden, die den Eintrag von Blei in die Natur und in die Nahrungskette vermindern helfen.

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