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Grenchen schliesst 2020 mit einem Gewinn von 6.3 Mio. Franken

Die Jahresrechnung 2020 der Stadt Grenchen schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 6.3 Mio. Franken (Vorjahr: 5.1 Mio. Franken) ab. Hauptsächlich dank Einmaleffekten bei den Wertberichtigungen der Steuern der juristischen Personen von über 4 Mio. Franken sowie verschiedenen Minder- und Mehreinnahmen konnte das budgetierte Ergebnis um 5.8 Mio. Franken übertroffen werden.


Diese Verbesserung ist vor allem auf den um 4.9 Mio. Franken höheren Gesamtertrag und dem tieferen Gesamtaufwand von 0.9 Mio. Franken zurückzuführen. Im Gesamtaufwand sind auch Nachtragskredite über 6.5 Mio. Franken berücksichtigt.


Die Steuereinnahmen von natürlichen Personen fielen um 0.2 Mio. Franken tiefer aus, darin ist die Steuersenkung um 1 Punkt auf 122% berücksichtigt. Bei den juristischen Personen wurden 3.4 Mio. Franken weniger eingenommen als im Vorjahr. Diese Reduktion ist mit der Einführung der Steuerreform (STAF) per 1. Januar 2020 begründet. Andererseits hat die Stadt für diesen Steuerausfall vom Kanton Solothurn eine Ausgleichszahlung von über 2 Mio. Franken erhalten. Bei den übrigen Steuern wurden Mehreinnahmen von 0.2 Mio. Franken erzielt.


Die Investitionsrechnung schliesst mit Ausgaben von 13.0 Mio. Franken und Einnahmen von 1.1 Mio. Franken ab. Die Nettoinvestitionen betragen somit 11.9 Mio. Franken. Die grössten Investitionen sind im Bereich Sport (3.1 Mio. Franken) und bei den Gemeindestrassen (3.5 Mio. Franken) zu verzeichnen.


Das Finanzierungsergebnis schliesst mit minus 1.0 Mio. Franken ab. Wegen der deutlich besseren Selbstfinanzierung von 5.8 Mio. Franken und den höheren Nettoinvestitionen von 1.3 Mio. Franken resultiert das Finanzierungsergebnis rund 4.5 Mio. Franken besser als budgetiert. Der Selbstfinanzierungsgrad beträgt 91.67 Prozent.

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