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Gerichte Kanton Aargau haben ihren neuen Standort in Aarau bezogen

Am Freitag, 19. Januar 2024, hat die offizielle Eröffnungsfeier des neuen Standorts des Gerichtsgebäudes in Aarau stattgefunden. Das Bezirksgericht Aarau, das Spezialverwaltungsgericht, die Gerichtsbibliothek und das Konkursamt befinden sich seit Anfang 2024 im ehemaligen und frisch sanierten Eniwa-Verwaltungsgebäude.


Departement Finanzen und Ressourcen AG

Offizielle Gebäudeübergabe. (v. l. n. r.): Stephan Pfister, Generalpartner baderpartner; Viktor Egloff, Präsident der Justizleitung Gerichte Kanton Aargau; Karin von der Weid, geschäftsführende Gerichtspräsidentin Bezirksgericht Aarau; Landammann Dr. Markus Dieth, Vorsteher Departement Finanzen und Ressourcen; Hans-Kaspar Scherrer, CEO Eniwa. Copyright: Foto Basler


Nach Einführung der familiengerichtlichen Abteilungen an den Bezirksgerichten auf 1. Januar 2013 mussten langfristige Lösungen für den zusätzlichen Raumbedarf der Bezirksgerichte gesucht wer-den. Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Eniwa erfüllt die Raumbedürfnisse und ergänzt die Entwicklungsstrategie des Regierungsrats mit der Stärkung des Gerichtsviertels in Aarau. Neben dem Bezirksgericht Aarau ziehen auch das Spezialverwaltungsgericht, das Konkursamt sowie die Gerichtsbibliothek an der Oberen Vorstadt 37 in Aarau ein.


Gelungener Mieterausbau

Vor der Umnutzung des Gebäudes wurde das ehemalige Eniwa-Verwaltungsgebäude saniert und auf die Bedürfnisse der Gerichte Kanton Aargau angepasst. Für die Sanierung beantragte die Justizleitung dem Grossen Rat einen Verpflichtungskredit von 12,7 Millionen Franken. Der Grosse Rat hat im November 2021 dem Verpflichtungskredit zugestimmt. Im Auftrag der Gerichte plante und führte die Immobilien Aargau (IMAG) die Umbauarbeiten durch. Beim Umbau orientierte sich die IMAG an den kantonalen Richtlinien für nachhaltiges Bauen und Bewirtschaften. So wurde auf die Verwendung von ökologischen und unterhaltsfreundlichen Baumaterialien mit tiefem Anteil an grauer Energie Wert gelegt. Auch bei der zu ersetzenden Gebäudetechnik achtete die IMAG auf eine besonders wirtschaftliche und energiesparende Ausführung und die Wärme für die Heizung wird vom Fernwärmenetz bezogen. Landammann Dr. Markus Dieth, Vorsteher des DFR, ist zufrieden mit dem Umbau: "Der Umbau trägt den Anforderungen des nachhaltigen Bauens Rechnung und erfüllt den Bedarf der Gerichte Aargau nach zeitgemässen Arbeitsplätzen."

Ich bin stolz auf die ressourcen- und umweltschonende Realisierung dieses Umbaus."


Nutzung von Synergien

Das neue Gerichtsgebäude behebt einerseits das Problem des Platzmangels. Andererseits bietet es den Mitarbeitenden eine zeitgemässe Infrastruktur. Viktor Egloff, Präsident der Justizleitung Gerichte Kanton Aargau, freut sich, dass mit dieser Lösung vermehrt Synergien genutzt werden können: "Das Gerichtsgebäude bietet für alle Besucherinnen und Besucher einen barrierefreien Zugang. Ebenso wird es den aktuellen Sicherheitsanforderungen gerecht. Mit dem neuen Gebäude ist an der Oberen Vorstadt ein Gerichtsviertel entstanden, das kürzere und direktere Kommunikationswege gewährleistet."


Aufwertung der Gebäudehülle

Das Teilprojekt "Gebäudehülle" wurde durch die Eigentümerin Eniwa AG finanziert und baulich begleitet. Ziel war es, das Erscheinungsbild des Gebäudes aufzuwerten und in den Ursprung zurückzuführen. Dies ist gemäss den zahlreichen positiven Rückmeldungen gut gelungen. "Eniwa freut sich, dass sich die IMAG an den kantonalen Richtlinien für nachhaltiges Bauen und Bewirtschaften orientiert und dass das Gebäude an das Fernwärme-/Kältenetz angeschlossen ist. Nachhaltig bauen und nachhaltige Energie – das passt hervorragend zusammen", sagt Eniwa-CEO Hans-Kaspar Scherrer. Zudem wird mit der Nutzung durch die Gerichtsinstanzen des Kantons Aargau die langjährige Nutzung des EWA/IBAarau/Eniwa-Gebäudes an der oberen Vorstadt weitergeführt. Vor über 100 Jahren war das Obergericht des Kantons Aargau eingemietet, in der kürzeren Vergangenheit bis vor 10 Jahren das Handelsgericht des Kantons Aargau.

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