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Fulenbach sagt deutlich Ja zum 6-Millionen-Projekt «Sport- und Freizeithalle»

  • Autorenbild: Redaktion soaktuell.ch
    Redaktion soaktuell.ch
  • vor 7 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Die Weichen für die Zukunft der Gemeinde Fulenbach sind gestellt: Am 8. März 2026 hat die Stimmbevölkerung an der Urne über den Verpflichtungskredit für den Neubau der Sport- und Freizeithalle sowie die Erneuerung der Aussenanlagen entschieden. Das Resultat fiel mit einer deutlichen Zustimmung aus.


Illustration der vom Fulenbacher Stimmvolk bewilligten Halle (Bild aus den Abstimmungsunterlagen der Gemeinde Fulenbach)
Illustration der vom Fulenbacher Stimmvolk bewilligten Halle (Bild aus den Abstimmungsunterlagen der Gemeinde Fulenbach)

In Fulenbach herrscht nach dem vergangenen Abstimmungssonntag Klarheit. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sind dem Antrag des Gemeinderates und der Gemeindeversammlung gefolgt und haben das ambitionierte Infrastrukturprojekt mit grossem Mehr gutgeheissen. Insgesamt 527 Personen legten ein Ja in die Urne, während 230 Personen das Vorhaben ablehnten. Damit wurde die Vorlage mit einem deutlichen Ja-Stimmen-Anteil von rund 70 Prozent angenommen.


Eine Antwort auf infrastrukturelle Grenzen


Das Projekt, das nun realisiert werden kann, umfasst eine erweiterte Einfach-Sport- und Freizeithalle, die mit einer mobilen Bühne ausgestattet wird. Die Notwendigkeit für diesen Neubau resultiert primär aus der Kapazitätsgrenze des bestehenden Gemeindesaals, der zudem in Sachen Behindertengerechtigkeit und technischer Ausstattung nicht mehr den modernen Anforderungen entsprach.


Zusätzlich zur Halle sieht das Konzept eine umfassende Sanierung der Aussenanlagen vor. Es enstehen ein neuer Rasenplatz, ein Tartanplatz und eine Tartan-Sprintanlage, um den Sportvereinen und der Schule zeitgemässe Bedingungen zu bieten. Ein zentrales Element des Projekts ist zudem die Schaffung eines neuen Kinder- und Begegnungsortes, der als Treffpunkt für die gesamte Dorfbevölkerung dienen soll.


Das grosse Versprechen: Finanzierung ohne Steuererhöhung


Trotz des Investitionsvolumens von 6 Millionen Franken (Variante Mini) gab der Gemeinderat bereits im Vorfeld Entwarnung bezüglich der Steuerbelastung. Nach aktuellen Berechnungen ist für dieses Vorhaben keine Steuererhöhung notwendig. Die langfristige Finanzierung der Investition sowie der künftigen Betriebskosten wird durch die Auflösung von bestehendem Eigenkapital sichergestellt. Ein Teil der neuen Unterhaltskosten kann zudem durch Zusatzerträge aus dem Kiesabbau gedeckt werden.


Erschliessung und strategischer Nutzen


Die neue Halle wird via Fridaustrasse erschlossen. Um den Flächenverbrauch gering zu halten, wurde nur eine minimale Anzahl an neuen Parkplätzen eingeplant; bei Grossanlässen wird weiterhin auf die Kapazitäten bei der Schulanlage Salzmatt zurückgegriffen.


Für die Gemeinde ist der Neubau auch eine strategische Absicherung: Wenn in Zukunft Sanierungen an der alten Turnhalle anstehen, verfügen die Schule sowie die lokalen Vereine bereits über eine funktionale Ersatzfläche, wodurch der Sportbetrieb ohne Unterbruch aufrechterhalten werden kann.

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