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Erweiterung des Museums Schloss Waldegg

Das Museum Schloss Waldegg verfügt über einen neuen Museumsraum: Der als gemütliches Wohnzimmer eingerichtete Saal ist den letzten privaten Besitzern der Waldegg, der Familie von Sury, gewidmet. Vermittelt werden Einblicke in das Leben der Bewohnerinnen und Bewohner des Schlosses im 20. Jahrhundert.

Die Familie von Sury in der Veranda des Westflügels von Schloss Waldegg, Sommer 1912: V.l.n.r. Gaston von Sury, Tante Martha von Sury, Gouvernante Caroline Vonthron, Baronin von Reinach-Hirtzbach (die Mutter von «Madame»), Fräulein Marguerite von Sury, «Madame» Anna von Sury, geb. von Reinach-Hirtzbach, Victor von Sury und Gertrud von Sury. Bild zVg. Kanton SO


Im Jahr 1865 erwarb Joseph von Sury von-Bussy Schloss Waldegg von den Nachkommen der Erbauerfamilie von Besenval. Während fast hundert Jahren blieb die Waldegg daraufhin in den Händen der von Sury, bis die letzten Besitzer, die drei Geschwister Marguerite, Charles und Viktor, die Anlage 1963 dem Kanton Solothurn vermachten.

Der neue Museumsraum auf Schloss Waldegg widmet sich dem Alltagsleben der von Sury sowie deren Angestellten auf Schloss Waldegg. Die mit Familienporträts und Stilmöbeln atmosphärisch eingerichtete Stube lädt zum Verweilen ein und lässt Besucherinnen und Besucher mittels einer Tonbildschau in vergangene Zeiten eintauchen. Historische Fotografien, Bilder und Ausschnitte aus Interviews mit Zeitzeuginnen vermitteln sehr persönliche Einblicke in das Leben der letzten privaten Besitzer und die «alte Waldegg». Ab dem Jahr 1985 wurde das Schloss tiefgreifend restauriert und zum Museum umgebaut.


Die Gestaltung des Raumes und die Erstellung der Tonbildschau übernahm Fabian Scherrer, Autor des Buches «Leuchtende Tage. Vergessener Alltag auf Schloss Waldegg, 1890-1990». Das Buch erschien 2020 in einer zweiten, erweiterten Auflage.

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