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Bundespräsidentin Amherd spricht in Genf mit Brasiliens Präsident Lula da Silva über Ukraine

Bundespräsidentin Viola Amherd ist am Donnerstag, 13. Juni 2024, in Genf mit dem brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva zusammengekommen. Schwerpunkt des Gesprächs waren die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Brasilien sowie die unterschiedlichen Perspektiven, wie der Weg zu einem umfassenden, gerechten und dauerhaften Frieden in der Ukraine angetreten werden kann.


VBS

Von Palácio do Planalto from Brasilia, Brasil - Foto Oficial do Presidente da República, Luiz Inácio Lula da Silva, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=129310225


Das Gespräch fand am Rande des Forums der Globalen Koalition für soziale Gerechtigkeit statt, an dem der brasilianische Präsident teilnahm. Der Austausch ermöglichte es der Schweiz, die Sichtweise Brasiliens im Vorfeld der hochrangigen Konferenz zum Frieden in der Ukraine einzuholen. Beide Seiten würdigten das Bemühen der Staatengemeinschaft um friedliche Lösungen, wie es unter anderem durch die Konferenz auf dem Bürgenstock zum Ausdruck kommt. Das Treffen am Wochenende, an dem über 90 Staaten und Organisationen teilnehmen werden, soll dazu dienen, ein gemeinsam getragenes Fundament für zukünftige Friedensverhandlungen zu schaffen. Zu den Zielen zählt der Austausch über unterschiedliche Perspektiven. Die Schweiz und Brasilien vereinbarten, den Dialog mit Blick auf den Weg zu einem künftigen Friedensprozess fortzusetzen.


Neben dem Krieg in der Ukraine und der globalen Sicherheitsarchitektur kamen in Genf auch Fragen der bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Brasilien zur Sprache. Die Beziehungen sind eng und vielfältig und umfassen neben regelmässigen politischen Gesprächen auch einen intensiven wirtschaftlichen Austausch. Brasilien ist der wichtigste Handelspartner der Schweiz in Südamerika. Von Bedeutung sind in diesem Kontext die laufenden Verhandlungen zwischen der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) und den Mercosur-Staaten, wobei die Hoffnung auf einen baldigen Abschluss der Verhandlungen besteht.


Ein weiteres Thema war die brasilianische G20-Präsidentschaft im laufenden Jahr. Die Bundespräsidentin bedankte sich für die Einladung Brasiliens, die es der Schweiz ermöglicht an Treffen der Finanzministerien und der Zentralbanken der G20-Mitglieder sowie an thematischen Arbeitsgruppen der Präsidentschaft teilzunehmen. Der brasilianische Präsident bedankte sich im Gegenzug für das Engagement der Schweiz im Rahmen der G20.

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