Biberist: Sabrina Weisskopf von FDP als Ständeratskandidatin nominiert
- Redaktion soaktuell.ch

- vor 48 Minuten
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Die FDP Kanton Solothurn tritt mit Sabrina Weisskopf zu den Ständeratswahlen 2027 an. Die Biberister Kantonalparteipräsidentin setzte sich an der spannenden Nominationsversammlung vom 17. Juni 2026 in Oensingen durch. «Ich freue mich riesig über das Vertrauen der Delegierten», sagt Sabrina Weisskopf. «Ich habe Lust und Energie, nun 523 Tage Vollgas zu geben, um den Sitz im Ständerat für die FDP zurückzuholen.»
FDP SO

Auf die 36-jährige Wasserämterin wartet ein langer und intensiver Wahlkampf für die Ständeratswahlen vom Oktober 2027. Die FDP Kanton Solothurn hat sehr bewusst einen frühen Nominationstermin gewählt, um den Takt vorzugeben und die verbleibenden Monate bis zu den Wahlen bestmöglich zu nutzen.
Die Ausgangslage präsentierte sich an der Nominationsversammlung äusserst spannend: Mit Sabrina Weisskopf und Martin Rufer standen zwei profilierte Persönlichkeiten mit viel politischer Erfahrung zur Wahl. Beide Kandidierenden vertraten in der von Vizepräsident Christian Thalmann moderierten Fragerunde ihre Positionen überzeugend, gaben sich schlagfertig und zeigten sehr grosse Lust auf das Amt im Stöckli.
Die Delegierten gaben letztlich Sabrina Weisskopf den Vorzug. Mit einem langanhaltenden Applaus für die Nominierte brachten die Delegierten zum Ausdruck, dass sie geschlossen hinter ihrer Ständeratskandidatin stehen. Sabrina Weisskopf (36) arbeitet als Rechtsanwältin in Solothurn. Sie führt die Kantonalpartei der FDP seit 2025, engagiert sich seit 2023 im Kantonsrat und war von 2017 bis 2025 Gemeinderätin in Biberist.
Nein zur Neutralitätsinitiative
Im zweiten Teil der Delegiertenversammlung stellte Nationalrat Simon Michel die Neutralitätsinitiative vor. «Es ist ein weiterer Versuch der SVP, unser Land abzuschotten. Das ist der falsche Weg für die Schweiz», so Michel. Die Delegierten folgten ihrem Nationalrat und fassten einstimmig die Nein-Parole.
Unterstützung für die Verwaltungsbremse-Initiative
Und zum Abschluss stellte Melanie Racine, Vizepräsidentin der Jungfreisinnigen Schweiz, die Verwaltungsbremse-Initiative vor. Mit ihrer Initiative wollen die Jungfreisinnigen die Personalkosten des Bundes an den Medianlohn koppeln und so das Verwaltungswachstum des Bundes bremsen. «Wenn neue Aufgaben nicht einfach durch zusätzliche Stellen umgesetzt werden können, steigt der Druck, bestehende Arbeitsabläufe zu verbessern», so Melanie Racine.













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