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Aargau: Kantonspolizei testet moderne Drohnentechnologie

  • Autorenbild: KAPO AG
    KAPO AG
  • vor 3 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Im Rahmen eines laufenden Beschaffungsverfahrens für eine neue Drohne führt die Kantonspolizei Aargau ab nächster Woche einen weiteren Feldtest durch. Damit sollen praktische Erfahrungen gesammelt und die technischen Anforderungen an das zukünftige System unter realen Bedingungen überprüft werden.


Kapo AG / Bernhard Graser


Symbolbild von Jason Mavrommatis / unsplash.com
Symbolbild von Jason Mavrommatis / unsplash.com

In den letzten Jahren haben sich Drohnen als polizeiliches Hilfsmittel etabliert und im Einsatz bewährt. Mit modernster Technologie ausgerüstet, leisten die wendigen Fluggeräte auf Schadenplätzen und Unfallstellen, bei Fahndungen und Suchaktionen, bei Grossanlässen sowie bei anderen polizeilichen Aufgaben unverzichtbare Dienste. Dabei entwickelt sich die Technologie rasant weiter und eröffnet neue Möglichkeiten.


Um in bedeutsamen Alarmfällen und bei dringenden Hilfeleistungen in Zukunft rascher eine erste örtliche Übersicht zu erhalten und somit schneller wichtige Einsatzentscheidungen treffen zu können, evaluiert die Kantonspolizei Aargau, wie Drohnen neuester Generation die polizeiliche Lagebeurteilung und Einsatzbewältigung noch besser unterstützen können. Die Tests zielen darauf ab, die ereignisbezogene Polizeiarbeit im Sinne eines Sicherheitsgewinns für die Bevölkerung zu optimieren.


Ab nächster Woche führt die Kantonspolizei Aargau mit einer neuartigen Drohne einen umfassenden Feldtest im Rahmen dieser Beschaffung durch. Dessen Ziel ist es, die Qualitäten der angebotenen Technologien objektiv zu prüfen und eine Vielzahl technischer Fragen zu klären. Vom niederländischen Hersteller eng begleitet und mit den zuständigen Behörden abgesprochen, erfüllt der Praxistest sämtliche Anforderungen in Bezug auf die Flugsicherheit.


Getestet wird eine gemeinsam mit ausländischen Sicherheitsbehörden entwickelte Starrflügeldrohne, die durch separate vertikale Rotoren senkrecht starten und landen kann. Von einem Operator ferngelenkt, erreicht sie sämtliche Ereignisorte im Kanton rasch und hindernisfrei. Dort vermag sie lange in der Luft zu bleiben und der Einsatzleitung dank zeitgemässer Kamera- und Sensortechnik ein aussagekräftiges Lagebild zu übermitteln.

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