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Vertreibt die AKB vorsätzlich Kunden?

Erstaunt und mit grossem Entsetzen nimmt die SVP des Kantons Aargau zur Kenntnis, dass die immer noch mit einer unbegrenzten Staatsgarantie ausgestattete Aargauische Kantonalbank (AKB) in einem verblendeten Übereifer viele Firmen zur Konkurrenz treibt.

Unter dem Titel „Bewusst ausgeschlossen.“ führt die AKB auf ihrer Internetseite die „Ausschlusskriterien bei Finanzierungen“ auf.


Nach eigenen Ideen (genannt: „Wertvorstellungen“) will sie Kunden von Neufinanzierungen ausschliessen und bestehenden Kunden „eine Frist zur Transformation ihres Geschäftsmodells“ geben.


Wer nun denkt, die Bank wolle einfach illegale Geschäftstätigkeiten ausschliessen, hat weit gefehlt.


Es geht auch um insbesondere für den Kanton Aargau wichtige Wirtschaftszweige wie:

  • Produktion von Kernenergie

  • Herstellung von und Handel mit Spirituosen

  • Produktion von und Handel mit Tabak

  • Gentechnik-Forschung

  • Betrieb von Glücksspielen und Kasinos

Durch teilweise „Null-Toleranz“ oder Umsatzbeschränkungen schliesst die AKB damit unzählige Firmen von einer Geschäftsbeziehung mit ihr aus (z.B. AXPO, AEW, Detailhandel, Getränkehandel, Kasino, Pharmabetriebe). Die willkürliche Beschränkung des Umsatzanteils bestraft auch kleine und mittlere Unternehmen gegenüber Grossfirmen: Eine kleine Spezialitätenbrennerei erhält von der AKB keine Finanzierung und muss sich eine andere Bank suchen, während grosse Unternehmen mit einem breiten Sortiment eine Finanzierung erhalten, so lange der Umsatzanteil von Spirituosen nicht grösser als 20% ist. SVP-Grossrat Hansjörg Erne: "Die scheinheiligen Vorschriften sind geschäftsschädigend."


Abgesehen vom wirtschaftlichen Schaden durch tiefere Gewinne bei der AKB widerspricht dies auch nicht dem Zweck gemäss Kantonalbankgesetz „Zweck der Bank ist der gewinnorientierte Betrieb einer Universalbank, die nach anerkannten Bankgrundsätzen bankübliche Geschäfte tätigt.“ So wirbt die AKB denn auch mit dem Slogan «AKB – die Bank für alle Aargauerinnen und Aargauer». Ganz offensichtlich aber nur für alle Aargauer, welche in ihr Weltbild passen.


Es stellt sich die Frage, was Bankrat und Geschäftsleitung zu diesem Geschäftsschädigenden Gebaren angetrieben hat. Gerade in der aktuellen Zeit ist die Wirtschaft nicht weiter mit linken Ideologien zu behindern, sondern muss, gerade von einer Bank mit Staatsgarantie, aktiv unterstützt werden. Die SVP zweifelt daran, dass die Leitungspositionen der Bank noch mit den richtigen Leuten besetzt sind. Die AKB braucht Führungspersönlichkeiten, keine Moralapostel.


Obwohl das Führen einer eigenen Bank, notabene mit Staatsgarantie, ordnungspolitisch falsch ist, genoss die AKB auch in der SVP Sympathien. Die Führung der Bank ist daran, diese zu verspielen.


Link zu den Ausschlusskriterien:


Foto zVg. (SVP-Grossrat Hansjörg Erne)

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