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Spitexorganisationen Grenchen, Aare und Wasseramt verzichten auf Fusion

  • Autorenbild: Redaktion soaktuell.ch
    Redaktion soaktuell.ch
  • vor 19 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Die Spitexorganisationen Aare, Grenchen und Wasseramt haben ihren gemeinsamen Abklärungsprozess zu einer möglichen Fusion abgeschlossen. Die drei Vereine haben nach eingehender Prüfung entschieden, eine Fusion der drei Organisationen zum jetzigen Zeitpunkt unter Berücksichtigung der aktuellen Rahmenbedingungen sowie der damit verbundenen Komplexität und Risiken nicht weiterzuverfolgen.


Spitex Grenchen



Trotz dieses Entscheids fällt das Gesamtfazit positiv aus: Die Analyse hat klare Chancen und Potenziale aufgezeigt, die nun in Form einer vertieften Zusammenarbeit ohne Fusion weiterentwickelt werden sollen.


Ergebnisse und Ausblick


  • Gemeinsame Herausforderungen erkannt Der steigende Bedarf an ambulanter Pflege, der Fachkräftemangel und der finanzielle Druck der Gemeinden verlangen nach engerer Abstimmung. Der Kanton rechnet mit einer Zunahme an ambulanten Pflegeleistungen bis 2030 von +56 %. Die Gemeinden stehen unter grossem finanziellen Druck.

  • Kooperationspotenziale bestätigt Synergien in Administration, IT, Einsatzplanung und Spezialdiensten bieten konkrete Chancen für Effizienz und Qualitätssteigerung.

  • Vorteile für Mitarbeitende Verbesserte Entwicklungsmöglichkeiten, stärkere Spezialisierungen und gemeinsame Ausbildungsstrategien sollen die Arbeitgeberattraktivität weiter erhöhen.

  • Weiterführung des Dialogs Die Vorstände prüfen nun gezielt Kooperationsformen ausserhalb einer Fusion, um die Versorgung langfristig zu sichern und die Organisationen zukunftsfähig aufzustellen.

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