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SP nimmt sich der "Kinder- und Jugendpsychiatrie" im Kanton Solothurn an

Die Fraktion SP/junge SP beobachtet die Überlastung der Kinder- und Jugendpsychiatrie in der Schweiz mit Sorge. Die Praxen der niedergelassenen Fachärzt:innen werden von Anfragen überflutet. Der Kanton Solothurn verfügt über keine eigenen stationären Plätze in der Kinder- und Jugendpsychiatrie mehr. Entsprechend ist er abhängig von den Kapazitäten der Kliniken in den Nachbarkantonen, die auch ausgelastet sind.

Symbolbild von CFalk / pixelio.de


Für die Fraktion SP/junge SP ist klar, dass nun auf Bundesebene schnell gehandelt werden muss. «Jetzt handeln bedeutet, Leid bei Kindern und Jugendlichen zu verringern und langfristige Schäden zu verhindern!» ist Luzia Stocker, Kantonsrätin SP und SOGEKO Präsidentin, überzeugt. Die Fraktion SP/junge SP wird deshalb in der März-Session des Kantonsrates einen Vorstoss für eine Standesinitiative einreichen, mit dem Ziel, die Bemühungen auf Bundesebene zu verstärken. Die SP Kt. Solothurn fordert: Die Versorgungssicherheit für Kinder in Not muss schnell und unbürokratisch sicher gestellt werden. Schweizweit ist eine Ausbildungsoffensive für Fachleute in Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie notwendig. Und es braucht zusätzliches Geld für teilstationäre und stationäre Plätze in der ganzen Schweiz, damit die betroffenen Kinder und Jugendlichen adäquat behandelt und betreut werden können.


Zusätzlich möchte die SP Klarheit schaffen, wie und wo der Kanton Solothurn selbst aktiv ist bzw. aktiv werden kann, um die Kinder- und Jugendpsychiatrische Versorgung zu garantieren. Die Fraktion SP/junge SP wird deshalb in der März-Session des Kantonsrates eine dringliche Interpellation einreichen, die Fragen zum Ausbau der Tageskliniken, einer Erhöhung der Anzahl stationären Plätzen in den Nachbarkantonen und mögliche Lösungen für Akut-Situationen stellen wird.

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