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Smartphones gefährden Lernerfolg von Schülern

Laut einer Umfrage von Studyclix unter mehr als 1.000 Schülern der Sekundarstufe sind viele besorgt, dass soziale Medien und die Nutzung von Smartphones ihre Fähigkeit beeinträchtigen, sich auf das Lernen und Prüfungsvorbereitungen zu konzentrieren. 83 Prozent hegen solche Befürchtungen. Und 54 Prozent sagen, dass soziale Medien wie TikTok und andere Plattformen ihre Konzentrations- oder Lernfähigkeit ernsthaft beeinträchtigen. Studyclix erstellt Lehr- und Lernmaterial für Schüler und Lehrer.


pte.

Symbolbild von natureaddict / pixabay.com


Vier Handy-Stunden pro Tag

38 Prozent der Schüler nutzen ihre Smartphones täglich mehr als vier, 16 Prozent sogar mehr als sechs Stunden pro Tag. "Anstatt einen harten No-Phone-Kurs zu verfolgen, schlage ich betroffenen Eltern vor, ihre Kinder dazu zu bringen, sich ihrer Telefonnutzung bewusst zu werden, und einige Ablenkungsblocker wie die App 'Forest' ausprobieren, um die Telefonnutzung auf ein gesundes Level zu bringen", so Luke Saunders, ehemaliger Sekundarschullehrer und Mitbegründer von Studyclix.


Forest versucht mittels eines Baumes, der wächst, Nutzer vom Gebrauch des Smartphones abzuhalten. Wenn er in der Wachstumszeit, die 20 Minuten bis zwei Stunden dauert, dennoch sein Telefon nutzt, stirbt der Baum. Der Aufstieg der KI-Software ChatGPT hat sich auch auf Schüler ausgewirkt. 22 Prozent geben an, den Bot zu verwenden, um Hausaufgaben zu machen. In der Schweiz dürften die Zahlen bereits ähnlich hoch sein.

Klimawandel ist zweitrangig

"Es scheint, dass sie ChatGPT zum Schreiben von Aufsätzen in Englisch, Geschichte und europäischen Sprachen sowie zum Schreiben von Codes für ihren Informatikunterricht verwenden. Ich glaube, dass der unaufhörliche Aufstieg von ChatGPT und anderen KI-Tools es weiterhin notwendig macht, dass Prüfungen handschriftlich absolviert werden müssen", erläutert Saunders.


Die Umfrage hat auch versucht herauszufinden, worüber sich Irlands Schüler Sorgen machen. 74 Prozent haben Prüfungen, 64 Prozent die steigenden Lebenshaltungskosten und Kürzungen bei der finanziellen Förderung angeführt. Und sieben Prozent der Heranwachsenden sorgen sich um ihr Aussehen. Nur vier Prozent nannten den Klimawandel.

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