Rotary Club Olten-West baut Wohn- und Schutzräume für Kleintiere
- Redaktion soaktuell.ch
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Der Hands-on-Einsatz im Naturschutzgebiet Born/Ruttigen bei Olten hat sich zum beliebten und gut besuchten Familienanlass gemausert. Und um Mäuse sowie andere Kleintiere ging es tatsächlich beim diesjährigen Frühlingseinsatz. Die gut 25 Helferinnen und Helfer wurden angeleitet von Kreisförster Noah Manohar und Seija Filli, Bereichsleiterin Bildung bei der Stiftung Wirtschaft und Ökologie.
ask andreas stettler kommunikation

«Kleinstrukturen» oder «ökologische Infrastruktur» sind die Überbegriffe für Stein- und Asthaufen, wie man sie immer häufiger antrifft. Solche galt es im Ruttiger zu bauen. Sie dienen als Wohn- und Schutzräume, wie auch als vorübergehende Verstecke und Zwischenstationen bei Verschiebungen. Mäuse, Igel, Schlangen, Insekten, Schmetterlinge, Vögel, Wiesel und andere kleine Tiere sind darauf angewiesen, ja die Biodiversität von Ökosystemen hängt davon ab.
Bis ins 16./17. Jahrhundert war es üblich, die von Weide- und Ackerland entfernten Steine und Äste gleich in der Nähe anzuhäufen und liegenzulassen. Weder die Maschinen noch die Zeit für den Wegtransport waren vorhanden. Die zunehmend aufgeräumte und auf Leistung ausgerichtete Landwirtschaft sorgte für aufgeräumtes Kulturland – zu aufgeräumt für viele Lebewesen.
Genau solche «Learnings» und das Gefühl, die komplexen Zusammenhänge in der Natur etwas besser zu verstehen, machen dieses Leuchtturmprojekt so wertvoll für den RC Olten-West. Er unterstützt damit die «Stiftung Born der Portlandcementwerk AG Olten» über mehrere Jahre finanziell und mit Hands-on-Einsätzen. Als Nächstes ist der Bau eines Weihers geplant.
