top of page
  • Bluesky
  • Pinterest
soaktuell-logo-quer.png

Play Radio soaktuell.ch

NEU! Radio soaktuell.ch
Hören Sie das Begleitradio von soaktuell.ch für Aargau, Solothurn und die Schweiz. Mit Happy-Music, aktuellen Hit-Mixes und Oldies der 80er und 90er. Die Region im Ohr, die News im Auge. Zum Starten oben auf den Player klicken.

14-06-37-183_512.gif

Unsere "Elite 8-Sponsoren"  mit Branchenexklusivität. >> jetzt Sponsor werden

Roaming: Viele Mobilfunk-Anbieter senken Preise

  • Autorenbild: Redaktion soaktuell.ch
    Redaktion soaktuell.ch
  • vor 14 Stunden
  • 5 Min. Lesezeit

Die Sommerferien stehen vor der Tür. Deshalb hat der Online-Vergleichsdienst moneyland.ch die Kosten für die Nutzung des Smartphones im Ausland analysiert. Eine grosse Überraschung: Viele Schweizer Mobilfunk-Anbieter haben die Preise für ihre Roaming-Pakete gesenkt. Das Preisniveau ist gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken.


moneyland.ch


Symbolbild von Camilo Jimenez / unsplash.com
Symbolbild von Camilo Jimenez / unsplash.com

Ob Strandferien, Städtetrip oder Familienbesuch im Ausland: Das Smartphone ist dabei. Wer auch im Ausland surfen, mit Karten navigieren oder Whatsapp nutzen möchte, braucht einen Internetzugang. Das geht unter anderem mit Roaming-Paketen.


Rechtzeitig vor den Sommerferien hat moneyland.ch deshalb die Roaming-Pakete der Schweizer Mobilfunk-Anbieter analysiert und verglichen. Wie im Vorjahr wurde die Analyse anhand von drei verschiedenen Vergleichen durchgeführt.


Viel Bewegung bei den Kosten fürs Roaming


«Bei den Roaming-Paketen gibt es in diesem Jahr im Schweizer Markt so viel Bewegung wie seit vielen Jahren nicht mehr. Zahlreiche Anbieter haben kürzlich die Preise gesenkt», sagt Telekom-Experte Ralf Beyeler von moneyland.ch. Insbesondere bei Salt und Coop Mobile sind die Pakete im Vergleich zum Sommer 2025 massiv günstiger geworden. Aber auch andere Anbieter wie Quickline, Digital Republic und Sunrise haben die Preise reduziert.


Aber nicht alle Anbieter haben ihre Preise gesenkt: Bei den Sunrise-Marken Swype, Lebara und Yallo sind die Preise für EU-Roaming seit fünf Jahren gleich.


Kundinnen und Kunden von Salt profitieren seit Juni 2026 von einer neuen Einteilung der Europa-Zone: Endlich zählen auch bei Salt alle EU-Länder zur Europazone. Das gilt auch für die anderen Salt-Marken Gomo, Lidl Connect, Post Mobile und Sky Mobile. Bei Swisscom, Sunrise und anderen Anbietern enthalten die Europazonen seit vielen Jahren alle EU-Länder. Der Vorteil: Die Pakete für Europa sind in allen EU-Ländern sowie in einigen weiteren Ländern wie Grossbritannien und Norwegen gültig. Bei Swisscom, Sunrise und anderen Anbietern enthalten die Europazonen seit vielen Jahren alle EU-Länder.


Erster Kostenvergleich: M-Tel vor Salt am günstigsten


Der erste Kostenvergleich berechnet die Kosten für ein typisches Ferienprofil: vier Reisen innerhalb eines Jahres in unterschiedliche EU-Länder, nämlich zwei Wochen Sommerferien, eine Woche Herbstferien sowie zwei viertägige Städtereisen. Berechnungsgrundlage sind insgesamt 14 GB Datenroaming und 30 Minuten Telefongespräche.


Im ersten Kostenvergleich ist M-Tel mit Kosten von 33.75 Franken am günstigsten. Dahinter folgt Salt mit 39.95 Franken. Ebenfalls 39.95 Franken verlangen die Salt-Marken Gomo, Lidl Connect, Post Mobile und Sky Mobile. Deutlich teurer sind Swisscom mit 75.80 Franken und Sunrise mit 102.70 Franken. Am Tabellenende liegen die Sunrise-Marken CH Mobile, Lebara und Yallo mit jeweils 160 Franken.


«Das Preisniveau ist deutlich gesunken: Bei 15 der 20 untersuchten Anbieter liegen die Kosten 2026 unter 100 Franken. Im Vorjahr war das nur bei vier Anbietern der Fall», sagt Ralf Beyeler.


Eine Überraschung ist das sehr gute Abschneiden von Salt. In den vergangenen Jahren gehörte Salt in der Roaming-Studie von moneyland.ch stets zu den teuersten Anbietern. Im Vorjahr betrugen die Kosten je nach EU-Land 175.25 Franken oder 328.20 Franken. Mit dem neuen Jahrespaket sinken sie auf 39.95 Franken. Das entspricht einer Preissenkung von bis zu 87.8 Prozent. Auch Coop Mobile fällt auf: Die Kosten betragen noch 76.70 Franken. Das sind etwa 200 Franken oder 72 Prozent weniger als im Vorjahr.


Zweiter Kostenvergleich: Datenroaming bei M-Tel am günstigsten


Der zweite Kostenvergleich berücksichtigt ausschliesslich die Kosten für Datenroaming in allen EU-Ländern.


Bei den meisten Anbietern können Kundinnen und Kunden zwischen unterschiedlich grossen Paketen auswählen. Typischerweise kostet 1 GB zwischen 7 und 10 Franken, 3 GB zwischen 15 und 30 Franken und 10 GB zwischen 35 und 60 Franken. Deutlich günstiger ist M-Tel: Dort kosten die Pakete rund 3 Franken, 6 Franken und 15 Franken.


Anders ist es bei Salt, Gomo, Lidl Connect, Post Mobile und Sky Mobile: Diese bieten nur noch ein einziges Jahrespaket mit 20 GB für 39.95 Franken an. Kleinere Datenmengen sind deshalb vergleichsweise teuer.


Da die Schweizer Anbieter unterschiedliche Pakete anbieten, hat moneyland.ch den durch- schnittlichen Preis pro GB berechnet. Grundlage für die Auswertung sind 91 Datenpunkte mit einem Volumen zwischen 1 und 10 GB. So wurde auch der Fall berücksichtigt, dass Kundinnen und Kunden grössere Pakete kaufen müssen, ohne das Datenvolumen ganz aufzubrauchen.


Klarer Sieger ist M-Tel mit durchschnittlich 2.29 Franken pro GB, gefolgt von Spusu mit 3.91 Franken und Digital Republic mit 5.35 Franken. Die drei grossen Netzbetreiber sind teurer: Sunrise verlangt 6.82 Franken, Swisscom 8.41 Franken und Salt 10.36 Franken. Alternativ bietet Swisscom auch Länderpakete an, die ausschliesslich in einem einzigen Land gültig sind. Für ein EU-Land kostet ein solches Länderpaket durchschnittlich 5.34 Franken pro GB.


Dritter Kostenvergleich: Datenroaming ausserhalb der EU


Der dritte Kostenvergleich berücksichtigt die Kosten für Datenroaming in 13 ausgewählten Reiseländern: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kanada, Kosovo, Kuba, Nordmazedonien, Montenegro, Serbien, Thailand, Tunesien, die Türkei, die Vereinigten Staaten sowie Vietnam.


Wie beim Datenroaming in der EU hat moneyland.ch anhand von 91 Stichproben zwischen 1 und 10 GB die Kosten in 13 ausgewählten Ländern verglichen.


Je nach Reiseland ist ein anderer Anbieter am günstigsten. Klarer Sieger ist Spusu: In acht der 13 untersuchten Länder ist Spusu der günstigste Anbieter, in weiteren drei Ländern liegt Spusu auf dem zweiten Rang. M-Tel ist in vier Ländern am günstigsten und in weiteren fünf Ländern auf dem zweiten Platz. In den vier Ländern Kuba, Thailand, Tunesien und Vietnam ist M-Tel hingegen der teuerste Anbieter.


Je nach Land und Anbieter unterscheidet sich der durchschnittliche Preis pro GB stark. Oft kostet ein GB nur wenige Franken. In einzelnen Fällen kann der Preis theoretisch aber auch mehrere hundert Franken betragen.


Grosse Unterschiede zwischen den verschiedenen Anbietern


Auch hier fallen die grossen Unterschiede zwischen den verschiedenen Anbietern auf. In den EU-Ländern verlangt der günstigste Anbieter durchschnittlich 2.29 Franken pro GB. Der teuerste Anbieter verrechnet 10.99 Franken. Das ist fast fünfmal so viel.


Die extremsten Unterschiede gibt es in Vietnam, Montenegro und Thailand. Der günstigste Provider verrechnet durchschnittlich 3.91 Franken pro GB. Beim teuersten Anbieter sind es theoretisch fast 1000 Franken. Das ist 256-mal so viel.


Tipps vom Experten


«Trotz günstigerer Pakete bleibt Roaming ein Thema, bei dem Konsumentinnen und Konsumenten aufpassen müssen. Wer im Ausland einfach lossurft oder das falsche Paket kauft, kann weiterhin in eine Kostenfalle geraten», sagt Ralf Beyeler von moneyland.ch.


Deshalb sollten sich Kundinnen und Kunden vor der Reise über Roaming und mögliche Alternativen wie lokale SIM-Karten und Reise-eSIM informieren. «Nur wer vor der Reise die Inklusivleistungen seines Abos überprüft und bei Bedarf die passenden Pakete kauft, profitiert von günstigen Preisen», sagt der Telekom-Experte.


Anmerkungen zu den Berechnungen


Die Analyse in dieser Medienmitteilung berücksichtigt ausschliesslich die Kosten für Roaming-Pakete. Falls diese nicht verfügbar sind, werden Roaming-Standardtarife einbezogen. Andere für die mobile Kommunikation anfallende Kosten wie monatliche Abo-Gebühren, einmalige Aufschaltkosten, Gebühren für das Surfen und Telefonieren innerhalb der Schweiz, Kosten für das Telefonieren aus der Schweiz ins Ausland, administrative Kosten zum Beispiel für Rechnungen und Einzahlungen am Postschalter, mit Karte und Twint oder Strafgebühren für eine vorzeitige Vertragsauflösung sind in dieser Analyse nicht berücksichtigt. Prepaid-Angebote sind nicht berücksichtigt.


Die Analyse umfasst folgende 20 Schweizer Mobilfunk-Anbieter: Aldi Mobile, CH Mobile, Coop Mobile, Digital Republic, Galaxus Mobile, Gomo, Lebara, Lidl Connect, Migros Mobile, M-Tel, Post Mobile, Quickline, Salt, Sky Mobile, Spusu, Sunrise, Swisscom, Swype, Wingo und Yallo.

moneyland.ch rechnet nach der SI-Norm: 1 Gigabyte entspricht 1000 Megabyte. Falls ein Anbieter stattdessen mit 1024 Megabyte pro Gigabyte arbeitet (Binärnorm), wird das in den Berechnungen berücksichtigt.

Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
bottom of page