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Nationalrätin Ruth Humbel tritt zurück: Mobbing?

Ruth Humbel hat ihren Rücktritt aus dem Nationalrat erklärt. Sie gehört ihm seit 15. September 2003 an. Seit Beginn ist sie Mitglied der Kommissionen für soziale Sicherheit und Gesundheit, welche sie 2020 und 2021 während der herausfordernden Pandemiezeit präsidierte. Von 2007-2019 war sie auch Mitglied der staatspolitischen Kommission, während eineinhalb Jahren Mitglied der sicherheitspolitischen Kommission.

Die Mitte AG / Redaktion soaktuell.ch

Nationalrätin Ruth Humbel (Foto: parlament.ch)


Die Aargauer Nationalrätin Ruth Humbel gehört unbestritten zu den renommiertesten Gesundheitspolitikerinnen in der Bundesversammlung. Sie hat zahlreichen Vorlagen ihren Stempel aufgedrückt und Abstimmungskampagnen im Gesundheitsbereich und im Bereich der Sozialversicherungen geprägt. Ihre Dossiersicherheit und langjährige Erfahrung machten sie zu einer wichtigen Schlüsselperson im Bereich Gesundheit und Soziales und weiteren Themen. Dass nach vielen gescheiterten Versuchen, die AHV zu sanieren, mit der letzten Abstimmung eine Volksvorlage Erfolg hatte, gehört sicher zu einem der befriedigendsten Erlebnisse in Ruth Humbels politischer Karriere.

Die Mitte Aargau dankt Ruth Humbel für ihr langjähriges politisches Wirken, zuerst im Grossen Rat und anschliessend im Nationalrat. Ihr vorzeitiger Rücktritt erfolgt im Interesse der Partei und der Nachfolgeplanung, schreibt die Partei.

Gemäss der Zeitung "Blick" könnte Mobbing hinter dem Rücktritt stecken. Ein Kandidat der Aargauer Mitte-Partei verkündete jüngst, er werde auf Ruth Humbel in den Nationalrat folgen - dabei war diese noch gar nicht zurück getreten. Humbel machte in einem Interview klar, dass sie es nicht in Ordnung finde, wie ihre Partei mit ihr umspringe. «Es ist schon ein Druck, den man als Mobbing bezeichnen kann», sagte sie gemäss "Blick" damals.

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