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Lohn-Ammannsegg: Selbstentzündung von Leinöl führte zu Brand

Der Brand in einem Wohnhaus und Gewerbebetrieb in Lohn-Ammannsegg, vom 21. September 2021, ist geklärt. Dieser wurde durch unsachgemässes Entsorgen eines Gegenstandes, welcher mit Leinöl kontaminiert war, ausgelöst. Dies haben Abklärungen durch Spezialisten der Polizei Kanton Solothurn ergeben.

Originalfoto der Kapo SO


Am 21. September 2021 kam es in einem Wohnhaus und Gewerbebetrieb in Lohn-Ammannsegg zu einem Brand (soaktuell.ch hat berichtet). Ermittlungen zur Brandursache haben inzwischen ergeben, dass der Brand auf eine unsachgemässe Entsorgung eines Gegenstandes zurückzuführen ist, der mit Leinöl kontaminiert war. Das Leinöl konnte sich selbst entzünden und weiteres Material in Brand setzen.


Die Polizei rät zur Vorsicht im Umgang mit Leinöl

Leinöl ist ein beliebtes natürliches Material für die Holzbehandlung. Es reagiert allerdings mit Sauerstoff. Bei dieser Selbstoxidation entsteht Wärme, die einen Brand auslösen kann. Daher dürfen mit Leinöl getränkte Gegenstände, bspw. Lappen und Pinsel, nicht unsachgemäss gelagert oder entsorgt werden. Die Polizei empfiehlt, diese Gegenstände vor der Entsorgung mit Wasser zu reinigen oder vollständig auf einem nicht brennbaren Untergrund trocknen zu lassen. Wer noch weiter damit arbeiten will, sollte Lappen und Pinsel in einem nicht brennbaren, luftdichten Behälter aufbewahren, etwa in einem Glas mit Schraubdeckel.

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