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Koblenz: Postauto landet nach Frontalkollision am Aarebord

  • Autorenbild: KAPO AG
    KAPO AG
  • 27. Nov. 2024
  • 2 Min. Lesezeit

Aus noch unbekannten Gründen geriet ein Peugeot in Koblenz auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem Postauto. Zehn Personen wurden, zum Teil schwer, verletzt.


Kapo AG / Daniel Wächter

Originalfoto der Kapo AG


Am Dienstag, 26. November 2024, um 13.30 Uhr fuhr ein dunkelgrauer Peugeot auf der Hauptstrasse von Koblenz Richtung Leuggern. Aus noch unbekannten Gründen kam wohl der 20-jährige Autofahrer kurz vor der Aarebrücke auf die Gegenfahrbahn. Dort kam im selben Moment ein Postauto angefahren, worauf die beiden Fahrzeuge frontal miteinander kollidierten. Durch den Aufprall rollte das Postauto ab der Strasse und rutschte den Hang Richtung Aare hinunter. Dort stoppte der Bus dann auf der Seite liegend. Sofort wurden die Rettungskräfte alarmiert und mehrere Krankenwagen und Polizeipatrouillen rückten nach Koblenz aus.

Originalfoto der Kapo AG


Der Aufprall zwischen den beiden Fahrzeugen war so heftig, dass der Chauffeur im Postauto eingeklemmt wurde. Die Feuerwehr konnte ihn aus dem Fahrzeug befreien. Ein Kind, welches im Postauto mitfuhr, wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen. Auch der Autofahrer trug schwere Verletzungen davon und musste mit einem zweiten Helikopter ins Spital gebracht werden. Die weiteren sieben Passagiere aus dem Bus wurden glücklicherweise nur leicht verletzt und mit Rettungswagen in Spitäler gefahren. An den beiden Fahrzeugen entstand immenser Sachschaden.


Für die Rettungs- und Unfallarbeiten wurde die Strecke komplett gesperrt. Zur Ermittlung der Unfallursache und Spurensicherung wurde die Unfallgruppe der Kantonspolizei Aargau aufgeboten. Nach ersten Erkenntnissen dürfte der Peugeot auf die Gegenfahrbahn geraten sein. Ermittlungen zum genauen Unfallhergang werden aktuell durch die Kantonspolizei Aargau zusammen mit der Staatsanwaltschaft geführt.


Die Bergung des Postautos war für das Bergungsunternehmen eine Herausforderung. Die Arbeiten auf der Unfallstelle dauerten bis um 20.00 Uhr. Dann konnte die Feuerwehr die Umleitung aufheben und die Strasse wieder freigeben.

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