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Hendschiken / Hunzenschwil: Polizeihund schnappte Autodieb nach kurzer Flucht

Ein zunächst unbekannter Automobilist flüchtete in der Nacht vor der Polizei und konnte nach kurzer Flucht festgenommen werden. Der 19-jährige Franzose wird dringend verdächtigt, den Wagen zuvor beim Einbruch in einen Garagenbetrieb in Hendschiken entwendet zu haben.


Kapo AG / Bernhard Graser


Diensthund «Phox» leistete ganze Arbeit. Der Hund schnappte sich den Autodieb innert weniger Minuten. Foto: Kapo AG.
Diensthund «Phox» leistete ganze Arbeit. Der Hund schnappte sich den Autodieb innert weniger Minuten. Foto: Kapo AG.

Einem Automobilisten fiel der schwarze Alfa Romeo am Dienstag, 5. Mai 2026, um 1.45 Uhr zwischen Hendschiken und Lenzburg auf, weil er kein Kontrollschild trug und unsicher unterwegs war. Vom Beobachter verständigt, fahndete die Kantonspolizei nach dem Auto.


Minuten später sichtete eine Patrouille den Alfa auf der A1 in Richtung Bern. Der Lenker missachtete das Haltezeichen und flüchtete. Gefolgt von der Patrouille mit Blaulicht, bremste er nach wenigen hundert Metern, verliess die Fahrbahn und durchbrach den Wildschutzzaun. Danach liess der Unbekannte den Alfa in der angrenzenden Wiese stehen und rannte davon.


Neben weiteren Patrouillen war auch ein Hundeführer der Kantonspolizei rasch zur Stelle. Diensthund «Phox» nahm die Fährte auf und stellte den Flüchtigen innert Minuten. Dieser liess sich schliesslich widerstandslos festnehmen.


Rasch zeigte sich, dass der neuwertige Alfa Romeo Stelvio zuvor beim Einbruch in einem Garagenbetrieb in Hendschiken entwendet worden war.


Die Kantonspolizei hat ihre Ermittlungen gegen den 19-jährigen Franzosen ohne Wohnsitz in der Schweiz aufgenommen. Alles deutet darauf hin, dass er nach bekanntem Muster gezielt in die Schweiz eingereist war, um ein Auto zu entwenden. Ob er Komplizen hatte, ist noch unklar.

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