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Frühlingsgefühle in der Region Aargau-Solothurn: Wenn Liebe ins Gebüsch wandert

  • Autorenbild: Redaktion soaktuell.ch
    Redaktion soaktuell.ch
  • vor 3 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Endlich! Die Sonne drückt, die Vögel zwitschern in den höchsten Tönen und die Hormone schlagen auch in der Region Aargau-Solothurn Purzelbäume. Es ist Frühling – die Zeit, in der man die dicken Winterjacken gegen die Sonnenbrille tauscht und sich plötzlich fragt: «Wäre das hier nicht ein schönes Plätzchen für... na ja, Sie wissen schon?»


Symbolbild von JD Mason / Unsplash.com
Symbolbild von JD Mason / Unsplash.com

Angeblich zieht es immer mehr Paare für das «grosse Abenteuer» nach draussen. Und zwar nicht nur Junge. Doch Hand aufs Herz: Ist Outdoor-Sex wirklich der romantische Trend, für den ihn Instagram-Filter verkaufen? Oder ist es eher eine Mischung aus logistischer Verzweiflung und unfreiwilliger Akrobatik? Oder gibt es ihn heute gar nicht häufiger als früher?


Die harte Realität: Ameisen und Insekten statt Amore


Wer den Liebesakt auf die nächste Waldlichtung verlegt, merkt schnell, dass Mutter Natur eine ziemlich strenge Spielverderberin sein kann. Da ist zum einen der Jura-Kalkstein, der sich bei Bodenkontakt als erstaunlich unnachgiebig erweist. Von den Zecken, die das Ganze eher als Buffet-Eröffnung denn als romantisches Intermezzo betrachten, fangen wir gar nicht erst an. Lassen Sie sich vorher impfen. Und nichts tötet die Leidenschaft schneller, als das ferne Geräusch einer herannahenden Walking-Gruppe aus dem Gäu, die lautstark über ihre Knieprobleme diskutiert.


Das Bundesamt für Statistik führt keine Zahlen zu Sex im Freien. Dennoch liefern repräsentative Umfragen von Lifestyle-Magazinen, Kondomherstellern und Dating-Portalen ein recht einheitliches Bild. Hier sind die "nackten Zahlen":


Laut der grossen Durex Global Sex Survey gaben rund 50% bis 60% der Befragten an, schon mindestens einmal (oder immer wieder) Sex im Freien gehabt zu haben. In Umfragen von Plattformen wie ElitePartner oder Parship rangiert „Sex in der Natur“ regelmässig unter den Top 3 der sexuellen Fantasien (oft direkt hinter dem Dreier, aber noch vor dem Rollenspiel). Rund 20% der Schweizer bezeichnen es als „besonders reizvoll“.


Die Hotspots:


  • Wald/Wiese: ca. 45%

  • Strand/Seeufer: ca. 30%

  • Im Auto auf einem Parkplatz oder in einem Parkhaus: ca. 25%

  • Balkon/Terrasse/eigener Garten: ca. 15% (für die Vorsichtigen)

  • Öffentliche Parks: unter 5% (wegen der akuten Gefahr durch Rentner mit Hunden)


Die rechtliche Seite


In der Schweiz ist Outdoor-Sex an sich nicht verboten, solange sich niemand gestört fühlt. Sobald aber eine Anzeige wegen „Erregung öffentlichen Ärgernisses“ vorliegt, wird es teuer. Die Polizei führt jedoch keine separate Statistik für „Sex im Wald“; diese Fälle landen meist im Sammelbecken der „Belästigungen“ oder „unanständigen Benehmens“.


Tipp: Bleiben Sie drinnen oder an Orten, wo wirklich nicht mit "Neidern" zu rechnen ist


Ob der Outdoor-Trend also stimmt? Vielleicht. Überlieferungen deuten aber darauf hin, dass es ihn früher sogar viel häufiger gab als heute. Denn früher war auf Wiesen und in Wäldern weniger los. Sie wurden nicht übermässig für Erholung und Sport genutzt wie heute. Man hatte seine Ruhe. Und zuhause war das Treiben vielen Paaren sowieso verboten.


Die meisten Aargauer und Solothurner merken nach einem von Mücken verstochenen Allerwertesten oder einem Zeckenbiss im Hodensack meist schnell: Das heimische Schlafzimmer hat zwar weniger Frischluft, bietet dafür aber deutlich weniger Risiken und weichere Matratzen für wesentlich mehr Konzentration auf das Wesentliche. Oder macht heute genau das Risiko, erwischt oder gesehen zu werden den Reiz aus? Wahrscheinlich.

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