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Erweiterung der Kantonsschule Wohlen: Das ist das Siegerprojekt

  • Autorenbild: Kanton Aargau
    Kanton Aargau
  • vor 1 Stunde
  • 2 Min. Lesezeit

Der Kanton Aargau hat für die Erweiterung der Kantonsschule Wohlen einen Projektwettbewerb für Planerteams mit Generalplaner im offenen Verfahren durchgeführt. Als Sieger nominierte das Preisgericht einstimmig das Projekt "Here Comes the Sun" von Franziska Sebastian Müller Architekten GmbH aus Zürich. Der Beitrag überzeugte mit einer klaren architektonischen Haltung, einer präzisen städtebaulichen Setzung, die den bestehenden Bau respektvoll ergänzt, sowie einer sorgfältigen räumlichen Organisation mit hoher Aufenthaltsqualität. Das Projekt wird somit zur Weiterbearbeitung empfohlen.


Regierungsrat AG


Visualisierung Foyer des Projekts "Here Comes the Sun, Franziska Sebastian Müller Architekten GmbH, Zürich". Copyright: Filippo Bolognese Images
Visualisierung Foyer des Projekts "Here Comes the Sun, Franziska Sebastian Müller Architekten GmbH, Zürich". Copyright: Filippo Bolognese Images

Das Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) hat zusammen mit der Abteilung Immobilien Aargau des Departements Finanzen und Ressourcen (DFR) im Zeitraum von Februar bis Oktober 2025 den Projektwettbewerb für die Kapazitätserweiterung der Kantonsschule Wohlen von heute 33 auf 55 Abteilungen durchgeführt. Aufgabe war es, eine kompakte und zukunftsorientierte Campusanlage zu konzipieren, die das bestehende Hauptgebäude erhält und respektvoll in die neue Schulanlage integriert. Dieses Gebäude aus dem Jahr 1988 wurde vom renommierten Aargauer Architekturbüro Burkard Meyer Steiger & Partner entworfen und umfasst auch markante Elemente des international bekannten Architekten Santiago Calatrava.


Sieben Projekte rangiert – Siegerprojekt wird weiterverfolgt


Insgesamt 29 Planerteams befassten sich mit dieser Aufgabe und reichten ihre Projekte termingerecht und anonym ein. Das Preisgericht zeigt sich erfreut über die Qualität und Bearbeitungstiefe der eingegangenen Projektvorschläge und würdigt im Jurybericht die vielfältigen und attraktiven Lösungsvorschläge, die sich allesamt stark mit dem Ort, dem heutigen Bestand und den Bedürfnissen der künftigen Nutzerschaft auseinandersetzten. Nach eingehender Prüfung der eingegangenen Beiträge wurden folgende sieben Projekte rangiert:


  1. Here Comes the Sun, Franziska Sebastian Müller Architekten GmbH, Zürich

  2. SEMIRAMIS, Raumbureau GmbH, Zürich

  3. FORA Itten+Brechbühl AG, Basel

  4. vis à vis, Bob Gysin Partner AG, Zürich

  5. HUMBER, ARGE Enzmann Fischer Partner / ffbk Architekten AG, Zürich

  6. KELIM, Burkard Meyer Architekten BSA, Baden

  7. Flussterrassen, Markus Schietsch Architekt:innen GmbH, Zürich


Das Siegerprojekt zeichnet sich durch eine klare architektonische Haltung und eine präzise städtebauliche Setzung aus, die den bestehenden Bau respektvoll ergänzt und den Campusgedanken überzeugend weiterführt. Die sorgfältig entwickelte räumliche Organisation und funktionale Logik schaffen innen wie aussen ein stimmiges, einladendes Gefüge mit hoher Aufenthaltsqualität. Die konstruktive und materielle Umsetzung folgt einer nachvollziehbaren, ressourcenschonenden Logik und trägt so zu einem zukunftsweisenden, offenen, lernfördernden und nachhaltigen Schulcampus bei.


Mitte Januar hat der Regierungsrat vom Resultat des Projektwettbewerbs Kenntnis genommen und das Departement BKS in Zusammenarbeit mit der Abteilung Immobilien Aargau des DFR beauftragt, das Siegerprojekt weiterzuverfolgen und die nächsten Schritte für die Projektierung in die Wege zu leiten.


Öffentliche Ausstellung der eingereichten Projekte


Die 29 Wettbewerbsbeiträge werden ab dem 23. Januar 2026 um 17 Uhr mit einem kleinen Eröffnungsanlass im Hauptgebäude der Kantonsschule Wohlen öffentlich ausgestellt.


Ort: Hauptgebäude "Calatrava", Kantonsschule Wohlen


Öffentliche Eröffnung der Ausstellung: Freitag, 23. Januar 2026, 17.00 – 19.00 Uhr


Öffnungszeiten:

Freitag, 23. Januar 2026, 17.00 – 19.30 Uhr

Dienstag, 27. Januar 2026, 17.00 – 19.00 Uhr

Mittwoch, 28. Januar 2026, 17.00 – 19.00 Uhr

Donnerstag, 29. Januar 2026, 17.00 – 19.00 Uhr

Freitag, 30. Januar 2026, 17.00 – 19.00 Uhr

Samstag, 31. Januar 2026, 9.30 – 11.30 Uhr

Mittwoch, 4. Februar 2026, 17.00 – 19.00 Uhr

Donnerstag, 5. Februar 2026, 17.00 – 19.00 Uhr

Freitag, 6. Februar 2026, 17.00 – 19.00 Uhr

Montag, 9. Februar 2026, 16.00 – 18.00 Uhr


Download: Bericht des Preisgerichts (.pdf)

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