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Die Welt pfeift langsam auf Trumps Drohungen

  • Autorenbild: Redaktion soaktuell.ch
    Redaktion soaktuell.ch
  • 6. Apr.
  • 1 Min. Lesezeit

Der Iran lehrt die Welt gerade, wie man mit US-Präsident Trump umgehen muss. Nicht diskutieren, nicht darauf eingehen und frech zurückschlagen. Der US-Präsident schäumt, weil seine Drohungen nicht mehr funktionieren, weil er seinen Willen in diesem Fall nicht durchsetzen kann.



Die ganze Welt kann aus den Äusserungen von US-Präsident Trump in den letzten Tagen entnehmen, wie sehr ihm die Situation entglitten ist. Auf seiner Plattform Truth Social hatte Trump am Ostersonntag gefordert, der Iran solle die Strasse von Hormus innerhalb von 48 Stunden öffnen, andernfalls drohte er mit beispiellosen Angriffen auf die iranische Infrastruktur. «Dienstag wird ‹Kraftwerks-Tag› und ‹Brücken-Tag› zugleich sein. Öffnet die verdammte Meerenge, ihr Bastarde, sonst werdet ihr in der Hölle leben – wartet es ab! Gelobt sei Allah», schrieb der US-Präsident.


Töne, wie man sie von einem Staatsoberhaupt einer führenden westlichen Nation noch nie gehört hat. Sie sind vor allem eines: Töne der Verzweiflung, weil jemand nicht gehorcht. Eine peinliche Kapitulation. Denn er redet an eine Wand. Er hat noch nicht gemerkt, dass auf der anderen Seite ein Land ist, das auch seinen Stolz hat, den er niemals brechen kann. Alles was Trump sagt, ist dem Iran so ziemlich egal. Und damit kann er nicht umgehen.


Nachdem er die Europäer beleidigt, ihnen Grönland wegnehmen wollte und sie mit Strafzöllen belegte, ist auch hier die Bereitschaft für Zugeständnisse in irgend einer Form auf dem Nullpunkt. Die Briten, die Franzosen und die Deutschen sind erwacht und hören auf zu kuschen. Und die Schweiz?

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