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Baden: Kantonsschule bekommt einen Erweiterungsbau

Mit dem anhaltenden Wachstum der Bevölkerung des Kantons Aargau wächst seit Jahren auch die Anzahl der Schülerinnen und Schüler an den Mittelschulen. Die bestehenden Mittelschulen haben, wie im Planungsbericht zur räumlichen Entwicklung der Aargauer Mittelschulen 2019 dargelegt, ihre Auslastungsgrenze längst erreicht. Auf dem Areal der Kantonsschule Baden (KSBA) läuft zudem in naher Zukunft die Bewilligung der bestehenden Provisorien mit Schulräumen und einer Sporthalle aus. Diese sollen durch einen Erweiterungsbau abgelöst und die Kapazität der KSBA gleichzeitig auf 66 Abteilungen ausgebaut werden.


DBK

Westfassade. Grafik aus Projektunterlagen an den Grossen Rat. zVg.


Die Inbetriebnahme ist auf das Schuljahr 2027/28 geplant. Der beantragte Brutto-Verpflichtungskredit zur Realisierung des aus dem Architekturwettbewerb hervorgegangenen Siegerprojekts und den damit verbundenen weiteren Arbeiten auf dem Areal beträgt 64,225 Millionen Franken.


Den Grundsatzentscheid zum Ausbau der KSBA auf 66 Abteilungen fällte der Grosse Rat im Jahr 2019 im Rahmen des Planungsberichts "Aargauer Mittelschulen: Entwicklungsstrategie 2045".


Umgesetzt werden soll das Siegerprojekt des im Jahr 2021 abgeschlossenen Architekturwettbewerbs. Dieses umfasst einen Erweiterungsbau mit zwei Bereichen: Im vierstöckigen MINT-Trakt sind Räume für die Fächer Mathematik, Informatik, Physik und Geografie untergebracht. Im Sport-Trakt sind eine unterirdische Doppelsporthalle sowie im darüber liegenden zweigeschossigen Gebäude weitere sportorientierte Räume und der Zugang für die Abend- und Wochenendnutzung der Vereine geplant. In der Doppelsporthalle kann ein in der Region dringend benötigtes Grossspielfeld für Handball und Unihockey geschaffen werden, weshalb sich die Stadt Baden an den dadurch entstehenden Mehrkosten beteiligt. Der Baubeginn für die Erweiterung ist auf das zweite Quartal 2024 geplant. Ab dem Schuljahr 2027/28 soll die KSBA den Neubau nutzen können.


Verpflichtungskredit umfasst Rück- und Neubaukosten

Für die Ausführung des Vorhabens "Kantonsschule Baden; Erweiterung auf 66 Abteilungen und Ersatz Provisorien" beantragt der Regierungsrat einen Verpflichtungskredit für einen einmaligen Bruttoaufwand von 64,225 Millionen Franken, wobei die reinen Erstellungskosten des Neubaus 54,872 Millionen Franken betragen. Die Differenz zum Verpflichtungskredit setzt sich zusammen aus dem Rückbau der Provisorien, den Nutzungsanpassungen im Bestand und vor allem durch die Kostenermittlungstoleranz von rund 10 Prozent (5,839 Millionen Franken). Aufgrund der Bauteuerung sowie neuen Erkenntnissen aus vertieften Untersuchungen während der Projektierungsphase liegen die Gesamtkosten für die Erweiterung höher als die im Februar 2022 im Rahmen der Botschaft zum Verpflichtungskredit für die Projektierung approximativ geschätzten Erstellungskosten von rund 50 Millionen Franken.

Das vorliegende Bauprojekt mit Kostenvoranschlag erfüllt die Flächenvorgaben der kantonalen Immobilien-Standards für Mittelschulen. Die Kostenkennwerte bewegen sich im Rahmen vergleichbarer Schulhausprojekte unter Berücksichtigung der Konstruktionsart und der Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards. Diese werden durch die geplante Anbindung an das lokale Fernwärme- und Fernkältenetz, sowie die kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung und Photovoltaik-Anlage gewährleistet.


Ablösung der Provisorien

Die Kantonsschule Baden wurde 1962 nach einem Masterplan von Fritz Haller und einem Umgebungsgestaltungsplan von Albert Zulauf gebaut und 1976 erweitert. Aufgrund des starken Wachstums der Lernendenzahlen bestand 2012 ein dringender Handlungsbedarf zur Raumerweiterung. Die Schulanlage wurde deshalb um ein Schulraum- und ein Sporthallenprovisorium ergänzt. Die Provisorien befinden sich im Perimeter des Grundwasserschutzes und haben deshalb nur eine befristete Baubewilligung bis Ende Juli 2027.

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