Olten: Ende Juli übergibt Klaus Kaiser das «Café-Restaurant Grogg» an Nathalie Gruber
- Redaktion soaktuell.ch

- vor 3 Tagen
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Nach drei Jahrzehnten des Wirkens in der Oltner Altstadt übergibt Klaus Kaiser Ende Juli 2026 das Zepter im Café-Restaurant Grogg an seine ehemalige Lernende Nathalie Gruber. Die 31-Jährige aus Boningen will viel Bewährtes übernehmen und wird aktuell vom scheidenden Patron in den Betrieb eingeführt. «Ich übergebe mein Geschäft mit einem guten Gefühl», sagt Kaiser.
mgt.

Während rund 20 Jahren hat Klaus Kaiser in der Oltner Altstadt die «Suteria» geführt, seit 2018 ist er Pächter und Geschäftsführer des «Grogg», ein paar Meter weiter oben. Eine Erfolgsgeschichte, die der 62-Jährige per 31. Juli dieses Jahres beenden wird. Seine ehemalige Lernende Nathalie Gruber hatte im Sommer letzten Jahres Interesse an der Nachfolge bekundet, nach einer Weile traf man sich, besprach die Ausgangslage konkreter und stellte irgendwann fest: das passt!
Er übergebe das «Grogg» mit einem guten Gefühl, sagt Kaiser. Es sei schön, dass in seinem Lokal eine junge, engagierte Frau mit neuen Ideen nachkomme.
Nathalie Gruber hat nach ihrer Lehrzeit als Detailhandelsfachfrau Confiserie/Bäckerei in der «Suteria» unter anderem bei Wälchli in Rothrist gearbeitet, in Service und Verkaufsleitung, sowie bei Vögeli-Beck in Hägendorf, wo sie als Verkaufsleiterin auch im Service und in der Küche aushalf. Verschiedene Weiterbildungen und Kurse in Mitarbeiterführung kamen über die Jahre hinzu, aktuell bereitet sie sich auf die Wirtefachprüfung vor, die Mitte Juni im Trockenen sein soll.
Viel Bewährtes vom Vorgänger übernehmen
Mittlerweile arbeitet Nathalie Gruber in einem 60-Prozent-Pensum in ihrem künftigen Unternehmen und lässt sich von Klaus Kaiser in die Geheimnisse des Betriebs und in die Gästestruktur einführen. «Es war schon immer mein Traum, mein eigenes Café-Restaurant zu führen», sagt sie. «Ich liebe meinen Beruf und habe enorm gerne Kontakt mit Menschen.» Viel Bewährtes wird sie von ihrem Vorgänger übernehmen, so auch das Konzept mit der Mittagskarte, deren Menüs sie selbst kochen wird. Generell möchte sie neue Getränke auf der Karte einführen und neue Rezepte ausprobieren sowie eine Kuchen- und Dessertkarte mit ins Programm nehmen. Die süssen Leckereien werden ihre Mutter und sie selbst kreieren. Die Öffnungszeiten des «Grogg» sollen unverändert bleiben.
Klaus Kaiser möchte die kommenden Monate in seinem Lokal noch geniessen und seine Nachfolgerin bestmöglich einfuchsen. Danach ist erst einmal eine Pause angesagt, er lässt offen, wann und wie es für ihn weitergehen soll. Dass er die neue «Grogg»-Chefin bei grösseren Anlässen und im Cateringbereich gerne unterstützen wird, steht für ihn ausser Frage.
Der gebürtige Schwyzer, der längst mindestens so sehr Oltner und Starrkirch-Wiler ist, blickt auf dreissig Jahre Wirtepatent in der Altstadt Olten zurück. Darauf darf er zurecht stolz sein.




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