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Niederbuchsiten: JURA setzt im neuen JURA Campus auf Automatisierung und Digitalisierung

Noch mehr Platz für Innovationen: Mit dem neuen JURA Campus weitet JURA die Laborkapazität deutlich aus. Damit wird die Rolle als Innovationsleader im Bereich Kaffeespezialitäten-Vollautomaten unterstrichen. Am Dienstag, 21. Juni wurde das rund 5'000 m2 grosse Zentrum in Niederbuchsiten feierlich eröffnet. Mit einem Investitionsvolumen von 29 Millionen Franken ist der Neubau ein klares Bekenntnis zum Standort Schweiz und bietet rund 50 Mitarbeitenden aus dem Bereich R&D ein attraktives Arbeitsumfeld.


JURA Elektroapparate AG / ots.

Emanuel Probst, CEO JURA waehrend der Jura-Campus Eroeffnung in Niederbuchsiten. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Copyright: obs/Jura/KEYSTONE/Manuel Lopez


Leidenschaft, permanente Verbesserung und kompromissloser Fokus auf ein Thema - das sind die Erfolgsfaktoren von JURA. In die Zukunft zu investieren, bedeutet diese drei Pfeiler weiter zu stärken. "Deshalb haben wir den JURA Campus gebaut", sagt Emanuel Probst, CEO von JURA. "Wir wollen Innovationsleader für Kaffeespezialitäten-Vollautomaten bleiben, die Innovationskadenz erhöhen und eine richtiggehende Innovationseskalation herbeiführen."


Der JURA Campus steht ganz im Zeichen der Zukunft: Mit einer Verdreifachung der Laborkapazität und einer noch stärkeren Ausrichtung auf Digitalisierung und Automatisierung. Die Eröffnung fand am Dienstag, 21. Juni im Rahmen der "Global Sales Conference" statt. Mit dabei waren über 400 Gäste aus rund 40 Ländern.


102 vollautomatisierte Prüfstationen


Bei der Neu- und Weiterentwicklung von Kaffeespezialitäten-Vollautomaten gilt es, in möglichst kurzer Zeit die realen Betriebsbedingungen während des gesamten Lebenszyklus der Produkte zu simulieren. Dabei fallen Abertausende Datensätze für jedes einzelne Gerät an.


Im JURA Campus laufen diese Prozesse digitalisiert ab. Am Start werden die Geräte erfasst und einem Trolley zugeteilt. Auf diesem bleiben sie während der gesamten Entwicklungs- und Testphase. An 102 vollautomatisierten Prüfstationen wird innert weniger Monate analysiert, wie sich einzelne Bauteile nach Jahren des Einsatzes im Haushalt verhalten.


Die Zufuhr von Wasser und Kaffeebohnen erfolgt an den einzelnen Stationen genauso automatisch wie das Wegführen des Kaffeesatzes. Abfall entsteht dabei nicht: Die Schweizer Traditionsmarke JURA arbeitet schon seit Jahren mit einem Biobauern in der Region zusammen, der den Kaffeesatz kompostiert und als wertvollen Dünger auf die Felder bringt.


Überprüfung in Echtzeit


Rund 50 Mitarbeitende beschäftigen sich im JURA Campus mit der Entwicklung neuer Geräte und deren permanenten Qualitätssteigerung. Ganz im Sinne der Industrie 4.0 sind die Funktionen und Messwerte der Geräte von allen beteiligten Stellen rund um die Uhr in Echtzeit abrufbar - und das am Arbeitsplatz oder auf Mobile Devices.


Die Digitalisierung und Automatisierung erlaubt es den Entwicklungsteams, sich konsequent auf ihre Kernaufgaben zu konzentrieren. Zudem fördert das neue Zentrum den Dialog und den Know-how-Transfer zwischen einzelnen Entwicklungsgruppen.


Klimaräume simulieren unterschiedliche Bedingungen


Reale Bedingungen finden sich im JURA Campus nicht nur quantitativ, sondern auch klimatisch: Klimaräume ermöglichen die Simulation der unterschiedlichsten Betriebsbedingungen. Schliesslich ist JURA in rund 50 Ländern vertreten. "Die vollautomatische Dauertestanlage ermöglicht Tests mit zwei verschiedenen Wasserqualitäten, zwei verschiedenen Bohnensorten und vier unterschiedlichen Spannungen", sagt Emanuel Probst. Modernste Sensorik liefert dabei riesige Datenmengen, die - von intelligenter Software ausgewertet - zur Optimierung selbst kleinster Details dienen.

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