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Ab jetzt sägt die eigene Partei an Trumps Stuhl

vor 2 Stunden
2 Min. Lesezeit

Die USA haben ein neues Parlament gewählt. Neu besetzt wurden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 von 100 Senatssitzen. Die Demokraten holen sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat die Mehrheit. Bislang verfügten die Republikaner über knappe Mehrheiten in beiden Kammern. Das Fazit des Tages: Präsident Trump ist für die Republikaner definitiv zur Hypothek geworden. Mit diesem Mann im Weissen Haus gewinnen die Republikaner keine "Blumentöpfe" mehr.


Ein Kommentar von soaktuell.ch


"Tut so, als ob mein Name auf dem Wahlzettel stehen würde", sagte US-Präsident Trump in den Wochen vor den Zwischenwahlen "Mid-Terms" mehrfach an Wahlveranstaltungen. Die Wählerinnen und Wähler sind ihm gefolgt. Sie haben mehrheitlich demokratisch gewählt und nicht mehr die "Trump-Partei" der Republikaner.


In einem Land, in dem jahrelang eine 50:50 Pattsituation zwischen Demokraten und Republikanern herschte, sind die Wahlergebnisse der "Mid-Terms" ein Erdrutschsieg der Demokraten. Schliesslich haben sie neben dem Parlament auch Gouverneur-Sitze in den Bundesstaaten dazu gewonnen.


Die Amerikanerinnen und Amerikaner haben sich beim Ausfüllen der Wahlzettel die einfache Frage gestellt: "Geht es mir heute besser als vor zwei Jahren?" Die Antwort war offenbar ein mehrheitliches Nein. Präsident Trump und die Republikaner haben es nicht fertig gebracht, dass es den Menschen im Land besser geht, als unter dem vorherigen Präsidenten Biden. Treibstoffe, Lebensmittel, Energie usw. sind massiv teurer als vor Trump. Die Kosten steigen wegen dem dämlichen Iran-Krieg und den Strafzöllen für die Bürgerinnen und Bürger in den USA ins unermessliche. Die Regierung tut nichts dagegen und verschärft die Situation weiter mit Strafzöllen oder dem Iran-Krieg.


Hinzu kommt der beleidigende und grosskotzige Umgang der USA mit einstigen Verbündeten, etwa mit Kanada, dem "Shithouse-Country" Norwegen, der EU, Grossbritannien und der Schweiz. Im Gegenzug fällt der US-Präsident immer wieder auf den russischen Präsidenten Putin oder gar den nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un herein. Viele US-Amerikaner konnten diesem Schauspiel nicht mehr tatenlos zusehen und haben an der Wahlurne ein Zeichen gesetzt.


Trump ist für die Republikaner definitiv zur Belastung geworden. Entweder tragen sie seine gescheiterte Politik weiter und gehen bei den nächsten Präsidentschaftswahlen mit Sicherheit kläglich unter oder sie geben jetzt massiv Gegensteuer und helfen den Demokraten im Parlament, den nutzlosen Iran-Krieg sofort zu beenden sowie die Strafzölle rückgängig zu machen. So würden Öl und Lebenshaltungskosten für die Amerikaner schlagartig günstiger und die Republikaner könnten sich als Partei feiern lassen, die im Interesse des Volkes und nicht im Interesse eines Präsidenten agiert.


Trumps Weg ist gescheitert und führt die Republikaner ist Verderben.

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