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Nachhaltig und clever: Warum sich der Griff zum aufbereiteten Smartphone lohnt

vor 1 Tag
2 Min. Lesezeit

Die grossen technologischen Sprünge sind bei hochentwickelten Smartphones mittlerweile nur noch selten. Gleichzeitig gewinnt auch in den Augen der Verbraucher Nachhaltigkeit zusehends an Bedeutung. Das Zusammenspiel aus beiden Faktoren, gepaart mit den offensichtlichen preislichen Vorteilen eines gebrauchten beziehungsweise aufbereiteten Smartphones, führte am Smartphone-Markt zuletzt zu Veränderungen.



Ökologisch sind aufbereitete Smartphones die bessere Wahl


Grundlegend sollten Verbraucher, die bereits genutzte Smartphones für ihren Kauf in Betracht ziehen, zwischen den einzelnen Begriffen unterscheiden. Ein "gebrauchtes" Smartphone ist genau das - es wurde vorher bereits benutzt, anschliessend direkt weiterverkauft. Typischerweise findet dabei höchstens eine Sicht- beziehungsweise rudimentäre Funktionsprüfung statt.


Weitaus umfangreicher sind derartige Kontrollen bei aufbereiteten Smartphones, die als "Refurbished" gekennzeichnet sind. Bei diesen wird das Gerät gründlich von Experten geprüft, teilweise kommen hierbei bis zu 40 verschiedene Testschritte zum Einsatz.


Geprüft und bei Bedarf ausgetauscht werden beispielsweise:


  • Sensoren und Linsen aller Kameras

  • Mikrofon

  • Akku

  • Tasten

  • Display und Touchscreen-Funktionalität


Ökologisch macht der Kauf von Gebraucht- beziehungsweise Refurbished-Geräten einen erheblichen Unterschied, denn rund 70 bis 80 % des CO2-Ausstosses entstehen nicht bei der Nutzung, sondern in der Produktion und deren Logistik.


Ein weiterer wichtiger Punkt: Die Rohstoffe, die in den Smartphones verbaut werden, müssen bei Refurbished-Geräten gar nicht oder zu grossen Teilen nicht erneut abgebaut werden. Das macht einen erheblichen Unterschied, wie eine Statistik der Boston Consulting Group verdeutlicht - Rohstoffe im Wert von etwa 65 Milliarden Euro befinden sich aktuell in nicht mehr genutzten Haushaltsgeräten. Solchen also, die nur noch in der Schublade liegen oder im Schrank stehen. Haucht man diesen Rohstoffen ein zweites Leben ein, hat das enorme ökologische Mehrwerte.


Aufbereitete Geräte sind deutlich günstiger als Neuware


Ein Blick auf die Portale der Plattformen und Händler, wie zum Beispiel jusit, die sich auf solche aufbereiteten Geräte sowie den An- und Verkauf spezialisiert haben, zeigt ein eindeutiges Bild. Wer aufbereitete Smartphones kauft, zahlt im Durchschnitt deutlich weniger als das identische Handy als Neuware kosten würde. Die dadurch erzielte Preisersparnis dürfte für viele Verbraucher auch deshalb eine Schlüsselrolle spielen, weil Elektronikprodukte in der jüngeren Vergangenheit deutlich teurer geworden sind. Das liegt vor allem an den KI-Systemen und den Unternehmen dahinter, die Hardware und einzelne Bauteile sowie Rohstoffe in grossen Mengen kaufen, was zu einer Verknappung führt - wodurch Endverbraucher für ihre eigenen Elektronikprodukte wiederum tiefer in die Tasche greifen müssen. Neben Smartphones sind von deutlichen Preissteigerungen beispielsweise auch PCs oder Konsolen betroffen.


Mittel- und langfristig ergeben sich weitere wirtschaftliche Vorteile. Smartphones unterliegen, wie alle anderen Produkte ebenfalls, einem kontinuierlichen Wertverlust. Der fällt in absoluten Zahlen aber geringer aus, wenn schon beim Kauf des Gerätes gespart wird. Üblicherweise können Verbraucher beim Kauf eines aufbereiteten Smartphones mit einer Ersparnis von 20 bis 50 % rechnen. Abhängig ist das auch vom jeweiligen Modell und dem Zustand, den das Gerät nach der Aufbereitung schliesslich erhält. Wer sich wegen des Akkus Sorgen macht, muss das bei aufbereiteten Geräten im Regelfall ebenfalls nicht. Die meisten Aufbereiter garantieren eine gewisse Mindestkapazität - erreicht der Akku diese nicht, wird er im Zuge der Aufbereitung ersetzt.



Symbolbild von Adrien / unsplash.com

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