Tipp: Gartenpool entleeren, ohne Natur zu schaden
Im Hitzesommer 2026 waren aufgestellte Gartenpools eine tolle Sache und lohnende Investition. Doch jetzt geht es daran, diese Pools zu entleeren. Werden gegen Ende der Badesaison die privaten Pooleinrichtungen entleert, so ist Vorsicht geboten: Eine unsachgemässe Einleitung des Badewassers kann zu Gewässerverschmutzungen und Fischsterben führen. Deshalb sind einige Hinweise zu beachten.

Ein eigenes Schwimmbad im Garten verschafft an warmen Sommertagen eine willkommene Abkühlung. Mit dem Herbst kommt das Ende der Badesaison. Das Schwimmbad wird zum Überwintern entleert. Dabei ist Vorsicht geboten. Das Badewasser ist mit Substanzen behandelt, die der Natur erheblich schaden. Es darf deshalb auf keinen Fall in ein Oberflächengewässer gelangen.
Man kann sich unschwer vorstellen was passiert, wenn 20'000 Liter mit Chlor oder anderen Chemikalien behandeltes Badewasser in einen Bach fliessen. Vor allem jetzt, wo Bäche wegen der Trockenheit eher wenig Wasser führen. Aus dem Jahr 2025 sind im Kanton Solothurn insgesamt 20 Gewässerverschmutzungen dokumentiert. Das unsachgemässe Ablassen von Wasser aus Schwimmbädern kann solche Gewässerverschmutzungen verursachen und damit unter Umständen zu einem Fischsterben führen.
Deshalb muss das Badewasser mindestens eine Woche ohne Chemikalienzugabe im Pool zurückgehalten werden, bevor es in die Schmutzwasserkanalisation geleitet werden kann. Aber Vorsicht: Nicht jeder Schacht leitet das Wasser in eine Kläranlage. Es gibt auch Schächte, welche Wasser direkt in Bäche leiten.
Deshalb muss vorgängig genau geklärt werden, wo das Wasser eingeleitet werden darf. Bei Unsicherheit, welches der richtige Schacht ist, können sich betroffene Poolbesitzerinnen und -besitzer an die jeweilige Gemeinde oder das Amt für Umwelt wenden.
Foto: Screenshot youtube / Reens Reviews













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