Eiken: Ländliches Idyll im Fricktal
- Redaktion soaktuell.ch
- vor 1 Minute
- 2 Min. Lesezeit
Eingebettet in das malerische Fricktal vereint Eiken das Beste aus zwei Welten: Eine florierende, international bedeutende chemisch-pharmazeutische Industrie sowie ein intaktes, naturnahes Dorfleben. Für die tägliche Gemeindeserie von soaktuell.ch werfen wir heute einen genauen Blick auf diese dynamische Aargauer Gemeinde im Bezirk Laufenburg.
(Stand: 02.08.2026)
Website: www.eiken.ch
News aus Eiken: https://www.soaktuell.ch/news/tags/eiken

Kennzahlen:
Kanton: Aargau
Bezirk: Laufenburg
Einwohnerzahl: ca. 2'516 (Stand Ende 2024)
Gemeindesteuerfuss: (2026) 111 % (natürliche Personen)
Gesamtfläche: 708 ha (davon weitläufige Waldgebiete im «Hard»)
Höhe: 331 m ü. M. (Dorfzentrum)
Geschichte: Von der frühen Siedlung zur modernen Wohngemeinde
Die Geschichte von Eiken reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück: Erstmals 1160 in den «Acta Murensia» des Klosters Muri als «Eitchon» erwähnt, leitet sich der Dorfname von einer frühmittelalterlichen Sippe ab. Über Jahrhunderte war Eiken ein klassisches, landwirtschaftlich geprägtes Haufendorf am Kreuzungspunkt alter Landstrassen, durch das noch heute der Dorfbach fliesst.
Nach schwierigen Zeiten mit Missernten und Auswanderungswellen in der Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich das Bild der Gemeinde im 20. Jahrhundert fundamental gewandelt. Durch die Ansiedlung chemischer Produktionsstätten wuchs Eiken zu einem innovativen Gewerbe- und Industriestandort heran, ohne dabei seine ländlichen Wurzeln zu verlieren.
Bekannte Persönlichkeiten:
Eiken ist Heimat und Wirkungsstätte von Personen, die weit über die Gemeindegrenzen hinaus Spuren hinterlassen (haben):
Markus Dinkel (1762–1832): Der in Eiken geborene Kunstmaler schuf historische Porträts und Aquarelle, mit denen er sich landesweit einen Namen machte.
Karl Rudolf Schwarb (1914–1999): Bekannter Fricktaler Kunst-, Bauern- und Trachtenmaler. Der gebürtige Eiker verbrachte einen Grossteil seines Lebens in der Gemeinde und wurde 1989 für sein Schaffen und sein Engagement zum Ehrenbürger von Eiken ernannt.
Standortvorteile & Lebensqualität:
Warum lohnt sich das Leben und Arbeiten in Eiken? Die Standortvorteile sprechen für sich:
Erstklassige Verkehrslage: Mit dem direkten Autobahnanschluss Eiken an die A3 (Basel-Zürich), der Nähe zur deutschen Grenze sowie den regelmässigen Postautoverbindungen nach Frick (mit S-Bahn-Anschluss) und Aarau ist Eiken strategisch ideal angebunden.
Wirtschaftliche Zugkraft: Das Industriegebiet mitsamt dem hochmodernen Holzheizkraftwerk (eines der grössten Biomassekraftwerke der Schweiz) schafft unzählige hochkarätige Arbeitsplätze und treibt die nachhaltige Energieversorgung massgeblich voran.
Intaktes Dorfleben & Natur: Die Naturvielfalt ist intakt: Waldungen (wie das Gebiet «Hard») bieten Erholung pur. Die Gemeinde punktet zudem mit familienfreundlichen Wohnquartieren, einem reichen Vereinsleben, dem Pfarreizentrum als Begegnungsort und einer hervorragenden Infrastruktur (Raiffeisenbank, Post, Landi Frila mit Agrar-Center).
Hinweis zu den Stromtarifen:
Der Strompreis in Eiken (AEW Energie AG) liegt 2026 bei einem neu eingeführten Einheitstarif von 27,90 Rp./kWh (inkl. MwSt.). Dieser Preis liegt fast exakt im Schweizer Median (27,70 Rp./kWh) und stellt im Vergleich zu den Vorjahren eine spürbare Preissenkung für Privathaushalte dar. Die AEW hat 2026 die Hoch- und Niedertarife abgeschafft und passt sich damit den dynamischen Marktbedingungen durch hohe Photovoltaikproduktion optimal an.
Einen Fehler gefunden? Oder fehlt etwas wichtiges?
E-Mail an redaktion@soaktuell.ch








