Brittnau: Wo ländliche Idylle und Top-Verkehrsanbindung aufeinandertreffen
Im Herzen des Wiggertals gelegen, vereint Brittnau das Beste aus zwei Welten: Eine exzellente Verkehrsanbindung für Gewerbe und Pendler sowie eine idyllische, intakte Naturlandschaft direkt vor der Haustür. Für die tägliche Gemeindeserie von soaktuell.ch werfen wir heute einen genauen Blick auf die aargauische Perle im Bezirk Zofingen.
(Stand: 26.07.2026)
Website: www.brittnau.ch
News aus Brittnau: https://www.soaktuell.ch/news/tags/brittnau

Kennzahlen:
Kanton: Aargau Bezirk: Zofingen
Einwohnerzahl: ca. 4'397 (Stand Juni 2026)
Gemeindesteuerfuss: (2026) 114 % (natürliche Personen)
Gesamtfläche: 1'367 ha (davon 456 ha Wald)
Höhe: 451 m ü. M. (Dorfzentrum)
Geschichte: Von der frühen Siedlung zur modernen Wohngemeinde
Die Besiedlung des Brittnauer Bodens reicht weit zurück: Erste urkundliche Erwähnungen als «Pritinuova» stammen bereits aus dem Jahr 893. Die fruchtbaren Böden in der Wiggerebene machten das Dorf früh zu einem bedeutenden Standort für den Ackerbau. Die Herrschaft wechselte im Laufe der Jahrhunderte vom Amt Aarburg über die Grafen von Frohburg und die Habsburger zum Untertanengebiet Bern, bis Brittnau 1803 endgültig zum Kanton Aargau kam. Im 19. Jahrhundert blieb die Gemeinde landwirtschaftlich geprägt, wandelte sich im Zuge des Verkehrsausbaus der Moderne aber kontinuierlich weiter. Heute verbindet Brittnau gekonnt gelebte ländliche Tradition mit modernem und attraktivem Wohnkomfort.
Bekannte Persönlichkeiten:
Brittnau bringt immer wieder Köpfe und Kunstschaffende hervor, die weit über die Region hinaus Wirkung entfalten:
Willy Müller-Brittnau (1938–2003): Der renommierte Schweizer Maler und Plastiker lebte in den 1960er-Jahren in der Gemeinde. Um sich von Namensvettern zu unterscheiden, hängte er den Gemeindenamen Brittnau kurzerhand an seinen eigenen an. Mit seiner geometrischen Bildsprache erlangte er internationale Beachtung.
Georg Röttinger (1862–1913): Der bekannte Zürcher Glasmaler verewigte sich 1905 mit dem Erschaffen der historischen Gemeindescheibe mit dem Bannerträger, welche heute in der reformierten Kirche von Brittnau zu bewundern ist.
Standortvorteile & Lebensqualität:
Warum lohnt sich das Leben und Arbeiten in Brittnau? Die Standortvorteile sprechen für sich:
Erstklassige Verkehrslage: Die unmittelbare Nähe zum Bahnhof Zofingen (mit direkten SBB-Schnellzügen) und zum Autobahnkreuz Wiggertal (A1/A2) macht Brittnau zu einem strategisch ideal gelegenen Ort. Zentren wie Aarau, Bern, Basel, Luzern oder Zürich sind für Pendler sehr rasch erreichbar.
Weitläufige Naherholung: Die Umgebung lädt zum Durchatmen ein. Die ausgedehnte Landwirtschaftszone, die Gewässer rund um die Wigger, die renaturierte «Storch» sowie die rund 456 Hektaren Wald bieten unzählige Wege für Velotouren, Erholung und Naturbeobachtungen.
Gewerbe und Wohnkomfort: Die Gemeinde verströmt die unaufgeregte Ruhe des Landlebens, verfügt aber gleichzeitig über eine ausgewogene Mischung aus familienfreundlichen Wohnquartieren, Landwirtschaft und einer Vielzahl an Betrieben aus Handwerk und Dienstleistung.
Hinweis zu den Stromtarifen:
Der Strompreis in Brittnau (AEW Energie AG) liegt 2026 im Standardtarif bei rund 30,03 Rp./kWh (inkl. MwSt.) und damit leicht über dem Schweizer Median (27,70 Rp./kWh). Aus diesem Grund zählt der Strompreis aktuell nicht zu den Standortvorteilen. Die AEW garantiert jedoch eine sehr hohe Versorgungssicherheit und bietet fortschrittliche Modelle wie lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG) an.
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