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Zofinger Schülerinnen und Schüler erhalten Tablets

Die Schule Zofingen möchte in den nächsten Jahren rund 1100 mobile Arbeitsgeräte beschaffen, um damit den Schülerinnen und Schülern eine zeitgemässe Informatikinfrastruktur zur Verfügung zu stellen. Die Anschaffung ist nötig für die gesetzeskonforme Umsetzung des neuen Lehrplans. Über den Kredit von CHF 630'000 entscheidet am 16. Mai 2022 der Einwohnerrat.

Symbolbild von April Bryant / pixabay.com


Der neue "Aargauer Lehrplan Volksschule" stellt an die technologische Grundausstattung einer Schule und an die didaktischen Kompetenzen der Lehrpersonen in diesem Bereich zusätzliche Ansprüche. So wird neu "Medien und Informatik" sowohl als eigens ausgewiesenes Schulfach ab der 5. Primarschulklasse eingeführt als auch als übergeordnetes Modul über alle Schuljahre hinweg umgesetzt. Die Umsetzung dieses neuen Lehrplans muss per Schuljahr 2022/23 an allen Volksschulen des Kantons Aargau zwingend abgeschlossen sein.

Die Schule Zofingen ist sowohl im technischen als auch im pädagogischen Bereich der Schulinformatik sehr gut aufgestellt und die Kundenzufriedenheit ist hoch. Dennoch besteht aufgrund der Anforderungen des neuen Lehrplans an die Informatikausstattung akuter Handlungsbedarf. Dabei haben bereits zahlreiche umliegende Gemeinden die Stadt Zofingen im Bereich der Beschaffung von mobilen Schülergeräten deutlich hinter sich gelassen. So werden z. B. Schülerinnen und Schüler in Brittnau bereits heute ab der 5. Klasse mit einem personalisierten Schul-Tablet ausgerüstet. Auch andere Gemeinden wie Rothrist, Aarburg oder Kölliken arbeiten mit personalisierten Tablets.


Zofingen plant, sämtliche Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse mit einem personalisierten Tablet auszurüsten. Das Fach "Medien und Informatik” ist für sie ein Pflichtfach und kann somit adäquat angeboten werden. Die jüngeren Kinder vom Kindergarten bis zur 4. Klasse teilen sich die Geräte.

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