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Zofingen: Ökologische Infrastruktur im Fokus

Die ökologische Infrastruktur sorgt für die Vernetzung von Naturräumen. Mit verschiedenen Aktivitäten wird die Bevölkerung über das Thema informiert und zum Mitwirken animiert. Gestartet wird mit einer Wanderausstellung auf dem Bahnhofplatz am 6. Mai 2024. Später folgen Exkursionen und ein Igel-Parcours.


Die Wanderausstellung des Naturamas wird auf dem Zofinger Bahnhofplatz zu sehen sein. (Bild: zVg.)


"Wo die wilden Wesen wandern – Zofingen baut an der ökologischen Infrastruktur" lautet das Motto 2024 von "Biodiversität Zofingen". Mit diesem Mehrjahresprogramm fördern Fachstelle und Kommission Natur und Landschaft seit 2021 die Natur im Siedlungsraum von Zofingen.


Ökologische Infrastruktur – zentral für Pflanzen und Tiere

Ein gut ausgebautes Netz aus Infrastrukturen wie Strassen, Bahnanlagen oder Stromnetz ist wichtig für uns Menschen. Neben der Gebäude-, Verkehrs- und Energieinfrastruktur braucht es auch eine ökologische Infrastruktur. Die ökologische Infrastruktur (ÖI) ist ein Netzwerk natürlicher und naturnaher Lebensräume. Sie besteht aus Kerngebieten und Vernetzungsachsen und -gebieten, die miteinander verbunden sind. Dieses Netz ist sehr wichtig für die Vielfalt und das Überleben von Pflanzen und Tieren. Es weist jedoch noch viele Lücken auf. Gründe dafür können zum Beispiel eingedolte Bäche, versiegelte Flächen, Strassen, Bahngeleise, Mauern oder auch Schottergärten sein. «Biodiversität Zofingen 2024» lädt ein, mehr darüber zu erfahren und zu lernen, was jede und jeder von uns zu einer funktionierenden ökologischen Infrastruktur beitragen kann. Das Angebot ist vielfältig und erstreckt sich von Mai bis September 2024.


Wanderausstellung auf dem Bahnhofplatz

Vom 6. bis zum 21. Mai gastiert die Wanderausstellung «Ökologische Infrastruktur» des Kantons auf dem Bahnhofsplatz. Sie besteht aus sechs freistehenden Modulen und ist rund um die Uhr zugänglich. Sie informiert über die Vielseitigkeit der ökologischen Infrastruktur. Zudem zeigt sie typische Naturräume sowie die Zusammenhänge zwischen den Tätigkeiten der Menschen und der Lebensweise der heimischen Flora und Fauna. Ausserdem liefert die Ausstellung vertiefte Informationen und Handlungsmöglichkeiten für die verschiedenen Akteure, die zusammenarbeiten müssen, um eine funktionierende ökologische Infrastruktur zu erreichen.

Am Dienstag, 7. Mai findet ab 18.15 Uhr auf dem Bahnhofplatz eine Führung durch die Ausstellung statt. Anschliessend diskutieren ab 19.15 Uhr in der alten Markthalle Norbert Kräuchi, Leiter der Abteilung Landschaft und Gewässer des Kantons Aargau, Christiane Guyer, Stadtpräsidentin von Zofingen, und Alex Stirnemann vom Naturama über die Bedeutung von Biodiversität und ökologischer Infrastruktur sowie über das Engagement von Kanton und Stadt. Ein Apéro rundet das Programm ab.


Die Trockenmauer im Rosengarten bietet Lebewesen Unterschlupf und ist Teil der ökologischen Infrastruktur. (Bild: zVg.)


Exkursionen und Igel-Parcours zwischen Mai und September

Zwischen Mai und September lässt sich die ökologische Infrastruktur auf zwei Exkursionen und einem Igel-Parcours hautnah erleben:


  • Sonntag, 26. Mai 2024: Besuch des Obstsortengartens Fransberg mit Führung

  • Samstag, 15. Juni 2024, 13.30 – 16.00 Uhr: Familienanlass mit Igel-Parcours im Rosengarten Zofingen

  • Donnerstag, 19. September 2024, 18.00 – 19.30 Uhr: Abendführung an der Wigger


Informationen zu den Anlässen (inkl. Anmeldung) und hilfreiche Naturtipps sind unter www.zofingen.ch/biodiversitaet abrufbar.


Leider muss der am 11. Mai 2024 geplante Markt der Biodiversität aus organisatorischen Gründen abgesagt werden.


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