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Soll die Sek P im Kanton Solothurn auch drei Jahre dauern?

Ein fraktionsübergreifender Auftrag aus der Bildungskommission des Kantons Solothurn bittet den Regierungsrat um eine Überprüfung des heutigen Systems. Mit dem Übergang von der Sekundarschule in das Gymnasium nach dem zweiten Jahr Sek P wird die grundsätzliche Wahl der Berufsbildung erschwert.


BIKUKO

Symbolbild von Sebastian Bernhard / pixelio.de


Entschliesst sich ein Schüler oder eine Schülerin aus der Sek P für eine Berufslehre anstatt für den Besuch von weiterführenden Schulen, so muss das noch verbleibende Schuljahr entweder am Gymnasium oder in der Sek E absolviert werden.


Ein Übertritt in eine Berufslehre nach einem Jahr am Gymnasium erzeugt viel Unruhe in den Gymnasien. Es kommt zu Klassenzusammenlegungen, da die Klassen infolge der Austritte zu klein werden. Andererseits verbleiben einige Schüler schliesslich doch weiterhin im Gymnasium, obschon sie eigentlich an einer Berufslehre interessiert gewesen wären. Dies hat einen nicht unerheblichen Einfluss auf den bereits bestehenden Fachkräftemangel.


Die Kommission ist sich dahingehend einig, dass eine Überprüfung des Systems vorgenommen werden muss und spricht sich einstimmig dafür aus. Man muss jedoch beachten, dass eine allfällige Systemänderung nicht umgehend erfolgen kann und es zu einer längeren Übergangsphase kommen würde.

China-Aktivitäten der Fachhochschule Nordwestschweiz

Die China-Aktivitäten der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) sollen in der Leistungsauftragsperiode 2025 bis 2029 sistiert werden. Das fordert ein fraktionsübergreifender Auftrag.


Die Hochschule für Wirtschaft der FHNW mit Standort in Olten pflegt seit mehr als 20 Jahren im Rahmen ihres Bildungsauftrags Beziehungen zu China. Die FHNW ist in Bezug auf die Zusammenarbeit mit China zu einem schweizerischen Kompetenzzentrum geworden. Das China Centre FHNW ist schweizweit anerkannt.


In jüngster Zeit haben Wertedifferenzen, beispielsweise im Bereich der Menschenrechte, zu einer Abkühlung der Beziehungen geführt. Die kritische Auseinandersetzung mit China ist für die Studierenden der FHNW unabdingbar, da China der drittwichtigste Handelspartner der Schweiz ist. Eine Sistierung der China-Aktivitäten erachtet der Regierungsrat jedoch nicht als sinnvoll. Er legt aber Wert auf eine kritische Auseinandersetzung mit der Kultur, Politik und Wirtschaft Chinas. Der Regierungsrat beantragt daher die Nichterheblicherklärung des Auftrags und die Kommission ist diesem Ansinnen mehrheitlich gefolgt.

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