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Kraftstoff- und Ölfilter überwachen und frühzeitig wechseln

Der Kauf eines PKW ist oftmals mit einer gewissen Investition verbunden. Doch nach der Nutzung des Geldes darf keinesfalls erwartet werden, dass das Fahrzeug für immer problemlos funktionieren wird. Schliesslich spielen verschiedenste Bauteile exakt so zusammen, dass die Energie auf die Strasse übertragen wird. Da hier enorme Kräfte auf die einzelnen Elemente des Antriebs wirken, verschleissen sie innerhalb des Gebrauchszeitraums und müssen teilweise ausgetauscht werden. Zu diesen stark beanspruchten Teilen gehören auch Kraftstoff- und Ölfilter. Wozu diese Bauteile überhaupt benötigt werden und woran festgestellt werden kann, dass ein Wechsel notwendig ist, erfahren Sie hier.

Symbolbild von Ronald Plett / pixabay.com


Was wird gefiltert? Wie der Name des Kraftstofffilters bereits vermuten lässt, ist dieses Bauteil notwendig, um eine Filterung von Diesel oder Benzin zu gewährleisten. Grundsätzlich wird der Kraftstoff im Tank aufbewahrt, der an der Tankstelle vom Fahrzeugbesitzer gefüllt wird. Kleinste Verunreinigungen, die beim Tankvorgang eingetragen werden, sorgen im Zusammenspiel mit Schwebeteilchen dafür, dass die Qualität des Kraftstoffs nachlässt. Dies würde einerseits zu weniger Vortrieb bei der Verbrennung im Motorraum führen und gleichzeitig den Verschleiss erhöhen. Diese Kombination wünscht sich niemand. Genau deshalb befindet sich zwischen Tank und Motor der Kraftstofffilter. Dieser nimmt alle unerwünschten Verunreinigungen auf und verstopft somit nach einem gewissen Zeitraum, bis er ausgetauscht werden muss.


Ein ähnlicher Filter ist auch in den Ölkreislauf des Autos eingebaut. Grundsätzlich ist es jedoch so, dass Öl als Schmiermittel zwangsläufig im Motor benötigt wird. Dieses sichert den Betrieb ab und wird dauerhaft innerhalb eines geschlossenen Kreislaufs umhergepumpt. Dabei erreicht es eine gewisse Betriebstemperatur. Bei eben dieser grossen Hitze verbrennen Anteile des Öls und hinterlassen unerwünschte Verbrennungsrückstände. Damit diese nicht in den Motor geleitet werden und dort den Betrieb einschränken, wird ein Ölfilter vorgeschaltet. In diesem Filter setzen sich die Verbrennungsrückstände fest und nur das hochwertige Öl gelangt in den Motor und garantiert den weiteren Betrieb. Wie der Kraftstofffilter setzt sich aber auch der Ölfilter durch die dauerhafte Beanspruchung zu und verstopft nach einem gewissen Zeitraum. Ist dieser erreicht, sollte die Werkstatt aufgesucht werden, um einen Wechsel durchführen zu lassen.


Woran erkennt man verstopfte Filter?

Während die Beschädigungen bei Auffahrkollisionen sofort erkennbar sind, ist dies bei den Filtern im Auto nicht ganz so einfach. Doch damit festgestellt werden kann, ob ein Wechsel nötig ist, gibt es einige Alarmsignale, die wahrgenommen werden können. Ist ein Kraftstofffilter defekt oder verstopft, nehmen Fahrer dies oftmals in Form eines Ruckelns während der Fahrt wahr. Auch der Verlust der vollständigen Leistungsfähigkeit wird beschrieben. Das Fahrzeug beschleunigt plötzlich viel langsamer, als es üblicherweise der Fall ist. Springt der Motor gar nicht erst an, kann dies neben anderen Ursachen auch die Verstopfung des Kraftstofffilters als Ursache haben. Im Optimalfall leuchtet zudem die Motorkontrollleuchte auf und gibt so ein deutliches Zeichen, das auf notwendige Schritte hindeutet. Beim Ölfilter sollte unbedingt den Angaben des Fahrzeugherstellers Folge geleistet werden. Abhängig vom Fahrzeugmodell variieren die Empfehlungen hier relativ stark. Grundsätzlich bietet es sich allerdings beim jährlichen Ölwechsel an, den Ölfilter kontrollieren zu lassen. Ist die maximale Laufleistung des Filters erreicht, kann der Wechsel mit wenigen Handgriffen erfolgen.


Das Leben des Motors verlängern Wie deutlich gemacht wurde, handelt es sich bei Kraftstoff- und Ölfilter um Elemente, die essenziell für das Funktionieren des Fahrzeugs sind. Es ist daher von grosser Bedeutung, eine regelmässige Wartung durchführen zu lassen und kostenintensiven Reparaturen aus dem Weg zu gehen. Das frühzeitige Wechseln der verstopften Bauteile ermöglicht dem Motor des Fahrzeugs ein weitaus längeres Leben. Fehlen wichtige Schmierstoffe, reiben die metallischen Bauteile direkt aneinander. Im schlimmsten Fall droht dabei ein Kolbenfresser. Diese Form des Motorschadens ist ärgerlich, weshalb es im Interesse eines jeden Autofahrers liegen sollte, sie zu verhindern. Denn neben viel Stress kommen auch hohe Kosten beim Wechsel des Motors hinzu. Ebenso tut es keinem Antriebsstrang gut, wenn dieser dauerhaft mit zu wenig oder verunreinigtem Kraftstoff versorgt wird. Eine unsaubere Verbrennung resultiert dann meist in einer übermässigen Produktion von Schadstoffen oder Russ. Und genau diese Verrussung kann letztendlich auch zu einem unerwünschten Motorschaden führen.


Nachdem nun verdeutlicht wurde, welche wichtige Position Kraftstoff- und Ölfilter im Gefüge des Autos einnehmen, können Warnzeichen früh richtig gedeutet werden. Werden sie ernst genommen, können unnötige Schäden und Kosten sehr einfach vermieden werden.

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