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Ergonomie im Homeoffice

Das Homeoffice spielte in der Zeit vor der Covid-19-Pandemie eine eher untergeordnete Rolle. Nur etwa 12 Prozent aller Arbeitnehmer arbeiteten in Deutschland bis dahin von zu Hause aus. In den letzten 16 Monaten ist die Anzahl auf etwa 10,5 Millionen Berufstätige gestiegen. Nochmals 8,3 Millionen Arbeitnehmer sind teilweise an nicht allen Arbeitstagen in der Woche von zu Hause aus tätig. Die Arbeitsplätze in den eigenen vier Wänden sind allerdings nicht immer auf eine Dauernutzung ausgelegt.

Photo by Keren Levand on Unsplash


Bewegungsmangel im Homeoffice ist die Ursache verschiedener Krankheiten Wer von zu Hause aus arbeitet, leidet in der Regel oftmals unter Bewegungsmangel. Vom Kaffeetisch bis ins Arbeitszimmer sind es meist nur wenige Meter. Obwohl es sich sehr bequem anhört, ist es überaus ungesund, wenn die Bewegung an der frischen Luft entfällt. Hinzu kommt, dass durch die Massnahmen in der Pandemie Fitnessstudios und Schwimmbäder geschlossen sind. Auch der Sport in Vereinen findet nicht mehr statt.


Ein weiterer Punkt ist die Ausstattung des Arbeitszimmers. Videokonferenzen, Meetings, aber auch Telefonate und Arbeiten am Computer finden an Arbeitsplätzen statt, die ergonomisch nicht für einen Arbeitstag von 8 Stunden ausgelegt sind. Besonders wichtig sind daher ein guter Schreibtisch, der für die Arbeit im Homeoffice geeignet ist und ein hochwertiger Bürostuhl, in dem langes Sitzen möglich ist. Die falsche Tischhöhe führt schon nach kurzer Zeit zu Nackenschmerzen Wie für die Arbeit im Büro ist auch im Homeoffice ein passender Schreibtisch oder auch ein Stehtisch sehr wichtig. Zum Verhindern von Rücken- oder Nackenschmerzen, müssen die Tische genau auf die Körpergröße eingestellt werden. Der Schreibtisch hat die richtige Höhe, wenn die Neigung des Ober- und Unterarms 90 Grad oder etwas mehr beträgt. Gleichzeitig muss der Rücken beim Blick auf den Monitor und auf den Schreibtisch gerade sein. Sitzen mit einem Rundrücken führt schon nach wenigen Arbeitsstunden zu Nackenschmerzen. Zur richtigen Einstellung von Stehtischen hilft die sogenannte "Faustregel". Dazu wird die Faust unter das Kinn gelegt. Die Höhe ist gut gewählt, wenn zwei oder drei Finger in der Breite zwischen Ellenbogen und die Tischplatte passen. Der Bürostuhl muss zum Arbeiten optimal eingestellt werden Wer zu Hause viel im Sitzen arbeitet, benötigt passend zum Schreibtisch auch den richtigen Bürostuhl. Viele wissen nicht, dass mit den orthopädischen Beschwerden bei einer langen Sitzdauer auch das Risiko für Herz-Kreislauf- und verschiedene Stoffwechsel-Erkrankungen ansteigt. Beim Sitzen ist es daher wichtig, dass die Füße auch im Sitzen einen festen Stand haben und die Beine einen Winkel von etwa 90 Grad angewinkelt sind. Die Sitzhöhe kann mit einem Keilkissen oder zur Not auch mit einem einfachen Sitzkissen oder einer Decke erhöht werden. Die Rückenlehne muss so eingestellt werden, dass die Wirbelsäule gerade ist. Durch diese Einstellung wird die Schulter- und Nackenpartie entlastet und dem unbewussten Vorschieben des Kopfes wird ebenfalls vorgebeugt. Auch bei einer guten Ergonomie im Homeoffice sollte man genügend Pausen bei der Arbeit einlegen und sich bewegen.

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