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Kantonsspital Aarau: Neue Long Covid-Studie

Das Kantonsspital Aarau (KSA) veröffentlichte in Zusammenarbeit mit dem Universitätsspital Basel eine neue Long-Covid-Studie mit einer der bisher längsten Kontrollspannen. Zentrale Erkenntnis: 70 % der in die Studie einbezogenen Patientinnen und Patienten wiesen ein Jahr nach ihrem Covid-19-basierten Krankenhausaufenthalt Long-Covid-Symptome auf.


KSA

Foto KSA


In enger Zusammenarbeit mit dem Universitätsspital Basel veröffentlichen die KSA Experten Prof. Dr. med. Philipp Schütz, Chefarzt Allgemeine Innere und Notfallmedizin, Prof. Dr. med. Beat Müller, Chefarzt, Leiter Medizinische Universitätsklinik und Bereichsleiter Medizin, sowie PD Dr. med. Christoph Fux, Chefarzt Infektiologie und Infektionsprävention, eine neue Studie zu Long Covid. Hierbei wurden Patientinnen und Patienten hinsichtlich ihrer Restsymptome und psychischen Belastung ein Jahr nach ihrer Covid-19-basierten Hospitalisation untersucht. Diese Studie umfasste erwachsene Patienten, die zwischen März und Juni 2020 in zwei Schweizer Spitälern wegen bestätigten COVID-19-Infektionen hospitalisiert wurden.


Long Covid auch im Kanton Aargau verbreitet 63 (70 %) der in die Studie einbezogenen Patientinnen und Patienten wiesen ein Jahr nach ihrem Krankenhausaufenthalt Symptome einer Long-Covid-Erkrankung auf. Dies waren insbesondere Müdigkeit (46 %), Konzentrationsschwierigkeiten (31 %), Kurzatmigkeit (21 %) und Unwohlsein nach der Anstrengung (20 %). Auch im Kanton Aargau ist Long Covid verbreitet: «Wir stellen im Kanton Aargau fest, dass neben der hohen unmittelbaren Sterblichkeit, ein hoher Anteil der genesenen Covid-19-Patientinnen und –Patienten auch ein Jahr nach ihrer Entlassung noch persistierende Beschwerden hat. Um diese potenziellen Spätfolgen zu vermeiden, sind präventive Massnahmen wie die Impfung und weitere BAG Massnahmen dringend empfohlen», so Prof. Dr. med. Philipp Schütz.


Intensive Forschungsbemühungen am Kantonsspital Aarau Am KSA wird intensiv zur Verbesserung der Covid-Behandlungsmöglichkeiten, zur Ergründung des Geruchs- und Geschmacksverlustes sowie zum besseren Krankheitsverständnis mit der Messung von speziellen Blutmarkern im Zusammenhang mit Covid-19 geforscht. «Wir möchten die Mechanismen von Covid-19 und deren Langzeitfolgen weiter analysieren und besser verstehen. Unser Ziel ist es, die Behandlung von betroffenen Patientinnen und Patienten stetig zu verbessern und einen wichtigen Beitrag auch zu grossen internationalen Studien der WHO zu leisten», erklärt Schütz.


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