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Bisher keine Blutgerinnsel mit Moderna und Pfizer/Biontech Impfstoffen

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) in Den Haag untersucht die Corona-Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna, die auch in der Schweiz verimpft werden, mit Blick auf ein mögliches Risiko von Blutgerinnseln. Bislang sei kein Zusammenhang zwischen Impfungen mit den beiden Vakzinen und dem Auftreten der seltenen Nebenwirkung entdeckt worden, er­klärte die EMA.

Image by Spencer Davis from Pixabay


Impfgegner in der Schweiz argumentieren oftmals damit, die Corona-Impfungen würden Blutgerinnsel auslösen. Diese Aussage ist schlicht falsch, weil die Schweiz bisher nur mRNA-Impfstoffe einsetzt.


Gerade die beiden mRNA-Impfstoffe von Moderna und Pfizer/Biontech, die bisher in der Schweiz verimpft werden, sind bezüglich der Bildung von Blutgerinnseln ausserordentlich sicher.


Anfälliger für die Bildung von Blutgerinnseln sind, gemäss EMA, vielmehr die sogenannten Vektorviren-Impfstoffe von Astrazeneca und Johnson & Johnson. Hier wurde eine Ver­bin­dung zu vereinzelten extrem seltener Fälle gefährlicher Blutgerinnsel im Gehirn festgestellt. Dennoch überwiege der Nutzen auch dieser Impfstoffe das Risiko einer Corona-Erkrankung bei weitem, schreibt das EMA.


Die in der Schweiz verwendeten mRNA-Impfstoffe funktionieren ganz anders, als so genannte Vektorviren-Impfstoffe. Insofern ist ein Zusammenhang zwischen Schweizer Impfungen und Blutgerinnseln nicht beweisbar und damit falsch.

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