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Kanton Solothurn: Mit Anlagebetrug über eine halbe Million Franken erbeutet

24.11.2020 - Ein Mann aus dem Kanton Solothurn ist kürzlich Opfer von Anlagebetrügern geworden. Die Täterschaft täuschte dem Mann im Zusammenhang mit digitalen Währungen profitable Investitionsmöglichkeiten vor. In der Annahme, eine hohe Rendite erzielen zu können, hat der Geschädigte über eine halbe Million Schweizer Franken an verschiedene ausländische Bankinstitute überwiesen und ist so Opfer dieser Betrugsmasche geworden. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor betrügerischen Anbietern im Bereich von Finanzdienstleistungen.


Beim sogenannten Anlagebetrug werden Personen, in der Regel im Internet, mit vermeintlich lukrativen Finanzanlagen geködert. Die Betrüger richten dafür eigene digitale Handelsplattformen ein, die auf den ersten Blick seriös und professionell wirken. Auf diesen Webseiten finden sich detaillierte Erklärungen zu den angebotenen Finanzanlagen sowie den möglichen hohen Renditen. Das Ziel der Betrüger ist, dass potentielle Opfer hohe Geldbeträge auf diesen Plattformen investieren.


Im Kanton Solothurn sind in den vergangenen Monaten mehrere Personen Opfer dieser Betrugsmasche geworden. Erst kürzlich hat ein Mann über eine halbe Million Schweizer Franken in eine digitale Währung investiert. Dies verbunden mit der Hoffnung, eine hohe Rendite erzielen zu können. Auch er dürfte Opfer dieser Betrugsmasche geworden sein.


Die strafrechtliche Verfolgung der Täterschaft gestaltet sich äusserst schwierig. Dies, weil sich die Täter meistens hinter mehreren ausländischen Scheingesellschaften und falschen Identitäten verstecken und kaum ermittelt werden können. Im Zusammenhang mit verlockenden Anlageangeboten ist deshalb Vorsicht geboten.


Symbolbild von David v.Behr / pixelio.de

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