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Zofingen will in Strassenbeleuchtung investieren und Strom sparen

Um die Lichtverschmutzung und den Stromverbrauch zu verringern, will die Stadt Zofingen die Strassenbeleuchtung optimieren. Am 20. März 2023 entscheidet der Einwohnerrat über einen Kredit von rund CHF 1,4 Mio. für die Nachrüstung von 1'076 Leuchten ausserhalb der Altstadt auf zentral steuerbare LED-Leuchten.

Symbolbild von Presentsquare / unsplash.com


Nachdem der Einwohnerrat 2018 den Plan Lumière für die Zofinger Altstadt bewilligt hat, steht nun die Beleuchtung auf Gemeindestrassen ausserhalb der Altstadt an. Auf den Kantonsstrassen wurden bereits mit wenigen Ausnahmen alle Leuchten auf LED umgestellt. Nun will der Zofinger Stadtrat mit dem Plan Lumière auch die Gemeindestrassen umrüsten.


Die Beleuchtung ist für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden beispielsweise bei Fussgängerstreifen wichtig. Trotzdem ist die dauerhafte volle Beleuchtung der restlichen Strassenabschnitte während der Nacht in den wenigsten Fällen erforderlich. Der verantwortungsbewusste Umgang mit dem Kunstlicht ist dem Stadtrat ein grosses Anliegen.

Investieren, um Lichtverschmutzung, Energieverbrauch und Kosten zu reduzieren

Mit dem Plan Lumière und der Umrüstung auf LED-Technik können die Strassenlampen zentral gesteuert und gedimmt werden. Durch die stärkere Regulierung des Lichts leistet die Stadt künftig einen namhaften Beitrag zur Reduktion der Lichtverschmutzung. Zudem lassen sich dadurch Strom und Kosten sparen. Wie viel Energie gespart wird, hängt von der gewählten Beleuchtungsdauer und -stärke ab, d. h. ob das Licht beispielsweise gedimmt oder in verkehrsarmen Zeiten ganz abgeschaltet wird. Das genaue Beleuchtungsmangement ist noch zu bestimmen. Unabhängig davon können bei einer Umrüstung der 1'076 Leuchten auf LED ohne Nachtabschaltung mit der aktuellen Beleuchtungsintensität jährlich rund 207'000 kWh und somit CHF 43'000 an Energie- und Netznutzungskosten eingespart werden.

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