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Wir brauchen keine Märchenerzähler

Der Kantonsrat hat am 15. Dezember dem Verpflichtungskredit für die Umfahrung Klus erwartungsgemäss mehrheitlich zugestimmt, gegen 26 Stimmen von links bis rechts. Das ist für die Befürworter ein wichtiger Etappensieg. Nur, in einer direkten Demokratie hat das Stimmvolk das letzte Wort - sollte das Referendum zustande kommen. Diesen Entscheid gilt es dann zu akzeptieren, ohne wenn und Aber.


Niklaus Wepfer, Balsthal


Etwa im gleichen Verhältnis hat der Kantonsrat vor wenigen Jahren aus «Spargründen» 7 Millionen Franken bei den Prämienverbilligungen sparen wollen. Das Stimmvolk sah dies anders und lehnte diese Sparübung dank dem Referendum der SP an der Urne ab. Die Thalerinnen und Thaler lehnten 2002 auch die Umfahrungsprojekte in Solothurn und Olten ab. Damals entschied die knappe Mehrheit des Kantons gegen das Thal.


Gut möglich, dass der Souverän diese 74 Millionen Franken für «Sinnvolleres» einsetzen möchte. Es gäbe diverse gute Verkehrsideen im Thal, welche der ganzen Region tatsächlich nützen und nicht Mehrverkehr generieren würden (sichere Radfahrwege für PendlerInnen, attraktive oV-Verbindungen, Busspuren usw.). Ich persönlich lehne das Projekt ab, weil ich davon überzeugt bin, dass man 5 Jahre nach Vollendung vor dem gleichen Problem steht wie heute. Aber eben, auch ich bin vermutlich eine Einzelmaske, ein Angstmacher und Verkehrsgegner wie man neulich in einem Leserbrief über die «Läbigen» herzog.


Das Ringen um ein JA oder ein Nein kann jetzt beginnen, aber bitte anständig. Wir brauchen keine Märchenerzähler und schon gar nicht Verunglimpfungen auf den Mann. Denn wer so argumentiert, hat eigentlich schon verloren.

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