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Wichtig in der Ferienzeit: Die aussergewöhnlichsten Verkehrsregeln können ins Geld gehen

Wer eine Reise tut, kann was erleben. Das gilt gerade jetzt während der Sommerferien. Doch Vorsicht: andere Länder, andere Sitten. Rund um den Globus gelten teils kuriose Verkehrsregeln. Diese Übersicht soll dabei helfen, dass der Roadtrip nicht zum Horrortrip wird.


AGVS Auto Gewerbe Verband Schweiz

Symbolbild von Michael Staudinger / pixelio.de


Italien: Nachts wird es teurer

Wer in Italien zwischen 22 und 7 Uhr zu schnell fährt, kassiert eine Busse, die um ein Drittel höher ist als beim gleichen Vergehen am Tag. Ab einem Blutalkoholwert von 1,5 Promille kann die Polizei in Italien das Auto beschlagnahmen. Im schlimmsten Fall wird der Wagen sogar zwangsversteigert. Zudem drohen Geldstrafen von bis zu 6000 Euro.


Frankreich: Verkehrte Welt im Kreisel

In französischen Kreiseln geniessen jene Autos Vortritt, die in den Kreisel fahren und nicht jene, die schon im Kreisel sind. Allerdings zeigen Schilder oft an, dass der Kreisverkehr Vortritt hat. Wer in Frankreich eine Busse erhält, kann diese meist in einem Tabakladen vor Ort bezahlen. Eine spätere Bezahlung kostet dann deutlich mehr.


Österreich: Die «Blaulichtsteuer» hat es in sich

Rufen zwei Unfallparteien bei einem Sachschaden die Polizei, obwohl sie ihre Daten auch untereinander hätten austauschen können, wird eine sogenannte Blaulichtsteuer fällig. Sie beträgt 36 Euro. Das Fahren ohne Vignette («Pickerl») auf der Autobahn kostet übrigens 120 Euro.

Spanien: Bussenrabatt für Express-Zahlende

Bei Bussen gilt in Spanien quasi eine Happy Hour: Wird innerhalb von 20 Tagen bezahlt, gibt es einen Rabatt von 50 Prozent. Spanien verlangt zudem zwei Warndreiecke in jedem Auto – auch in Mietautos. Auch zu lautes Musikhören, etwa an der Tankstelle, wird geahndet.


Zypern: Essen im Auto wird teuer

Ein Sandwich zu essen oder einen Eistee zu trinken, ist auf Zypern grundsätzlich verboten. Wer dagegen verstösst, zahlt 85 Euro. Die Regel gilt auch, wenn das Auto stillsteht respektive parkiert ist.


Griechenland: Verwirrung beim Halteverbot

Hat das Halteverbot einen senkrechten Strich, gilt es in ungeraden Monaten (etwa Januar oder November), zwei Striche bedeuten ein Halteverbot in den geraden Monaten. Zudem ist in Griechenland das Rauchen im Auto verboten, wenn Kinder unter zwölf Jahren mitfahren. Und: Bussen werden doppelt so teuer, sofern sich nicht innert zehn Tagen beglichen werden.


Grossbritannien: Bussen nur in Uniform

Verwirrend sind auch die Parkregeln in Grossbritannien: Eine gelbe Linie am Strassenrand zeigt ein Parkverbot an, wobei kurzzeitiges Halten erlaubt ist. Eine rote Linie wiederum bedeutet ein Parkverbot zwischen 7 und 19 Uhr, das komplette Parkverbot ist an zwei roten Linien erkennbar. Apropos: In England gelten Bussen nur, wenn sie von einer Person mit Uniform samt Hut ausgestellt werden. Und: Wer durch eine Pfütze fährt und dabei Passantinnen oder Passanten nass macht, riskiert eine Geldstrafe von bis zu 5000 Franken.


USA: Alkohol nur im Kofferraum

Skurrile Verkehrsregeln kennen die Vereinigten Staaten zuhauf. Hier eine kleine Auswahl: In Colorado dürfen sonntags keine schwarzen Autos rumfahren. In Nevada dürfen Kamele die Strassen nicht kreuzen. Etwas alltagstauglicher ist diese Vorschrift: Geöffnete Alkoholflaschen sind nur im Kofferraum zugelassen. Und immer gilt: Wer von der Polizei angehalten wird, lässt seine Hände ruhig am Steuerrad und greift nicht ins Handschuhfach.


Australien: Im Auto gilt kein Hang Loose

Auf dem gesamten Kontinent ist es untersagt, den Arm aus dem Fenster hängen zu lassen. Laut Gesetz besteht die Gefahr von Verletzungen. Eine Hand, die aus dem Auto ragt, ist nur erlaubt, wenn einem anderen Verkehrsteilnehmer etwas signalisiert werden soll.


Südafrika: Ja keine Löwen stören

In Südafrika geniessen wilde Tiere Vortritt respektive Vorfahrt. Auf dem Land und in Naturschutzreservaten sind sie laut Gesetz als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer zu betrachten. Wer also Löwen, die es sich auf der Strasse bequem gemacht haben, stört, riskiert eine Geldstrafe.

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