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Vorsicht vor Kleinanzeigen-Betrug

Auf digitalen Kleinanzeigen-Portalen tummeln sich vermehrt Betrüger, die mit falschen Angeboten locken. Bei der Kantonspolizei Aargau gehen täglich Anzeigen ein, weshalb sie vor diesem Phänomen warnt.

Symbolbild von Bruno Germany / pixabay.com


Seien es die trendigen Kopfhörer, eine Playstation oder die Marken-Handtasche – die digitalen Kleinanzeigen-Verkaufsplattformen sind voll von Angeboten. So sinnvoll und praktisch diese digitalen Marktplätze auch sind, werden sie leider zunehmend von Betrügern missbraucht. Und so kommt es laufend vor, dass das Geld zwar überwiesen ist, das angepriesene Gebraucht-Smartphone jedoch nie geliefert wird. Allein seit anfangs Jahr verzeichnet die Kantonspolizei Aargau Dutzende von entsprechenden Strafanzeigen.


Bei jeder Anzeige nimmt die Polizei Ermittlungen auf. Gerade wenn Betrüger mit Schweizer Wohnsitz auf hiesigen Portalen inserieren, hat die Polizei immer wieder Erfolg. Bei den ermittelten Tätern handelt es sich oft um Privatpersonen, die etwa aus Geldnot betrügerische Annoncen schalten und das Risiko, erwischt zu werden, in Kauf nehmen. Praktisch bei null liegen hingegen die Erfolgschancen, wenn die unbekannte Täterschaft bei ausländischen Social Media-Verkaufsplattformen Fake-Profile verwendet.


Von Betrug betroffen ist übrigens nicht nur, wer etwas kaufen will. Auch Anbieterinnen und Anbieter können böse Überraschungen erleben. Bei dieser Masche spielen Kriminelle ihr Interesse vor und drängen Anbieter darauf, irgendwelche Frachtkosten oder Zollgebühren vorzuschiessen.


Die Kantonspolizei Aargau warnt daher vor Kleinanzeigenbetrug und mahnt zu Vorsicht.

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