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Vizekanzler André Simonazzi ist verstorben

Bundesratssprecher und Vizekanzler André Simonazzi ist am Freitag auf einer Wanderung gestorben. Die Nachricht von seinem Tod hat die Mitglieder des Bundesrates und den Bundeskanzler bestürzt. Bundesrat und Bundeskanzler sprechen der Familie und den Angehörigen ihr tiefstes Beileid aus.


Bundeskanzlei

André Simonazzi, Vizekanzler, verstorben am 10.05.2024 (Foto: Rolf Weiss, 2016, zVg. von Bundeskanzlei).


Im November 2008 wurde André Simonazzi zum Vizekanzler und Bundesratssprecher ernannt. Seit dem 1. Januar 2009 nahm er an den Sitzungen der Regierung teil, führte Protokoll und nahm die Kommunikation wahr. In der Bundeskanzlei leitete er mehrere Sektionen und den Präsidialdienst.


André Simonazzi war ein Staatsdiener im besten Sinne des Wortes. Der Massstab, den er an seine Arbeit und die seiner Kolleginnen und Kollegen anlegte, war der gesetzliche Informationsauftrag. Regierungskommunikation verstand er als Dienst an der Öffentlichkeit und an der Regierung. Er wollte mit ihr die bestmöglichen Bedingungen für den Bundesrat und dessen Arbeit schaffen.


Es ist André Simonazzis Verdienst, dass die Informationstätigkeit des Bundesrates auf der Höhe der Zeit ist. Unter seiner Führung wurde die Kommunikation professionalisiert und digitalisiert. Beharrlich hat er ihre Koordination gestärkt und sie zu einem integralen Bestandteil der Regierungstätigkeit gemacht.


Wenn er auf Widerstände stiess, griff er zu Argumenten, Witz und Charme. Die Krisen der letzten Jahre waren auch kommunikativ eine grosse Herausforderung. Beharrlich erklärte er allen Beteiligten, wie wichtig eine kontinuierliche Krisenkommunikation ist. Und unermüdlich leistete er seinen eigenen Beitrag dazu. Mit ihm verliert die ganze Bundesverwaltung einen wunderbaren Menschen und einen grossartigen Kollegen.


Erholung suchte er gern in den Bergen. Am Freitag ist er auf einer seiner geliebten Wanderungen zusammengebrochen und verstorben. André Simonazzi wurde 55 Jahre alt. Er hinterlässt eine Frau und drei erwachsene Kinder. Die Mitglieder des Bundesrates und der Bundeskanzler sprechen ihnen ihr tiefstes Beileid aus.

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