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Schock im Kanton Baselland: Extrem viele positive Spucktests zum Schulbeginn

Im Kanton Basel-Landschaft hat am Montag der Schulunterricht wieder begonnen. Doch die Schülerinnen und Schüler mussten zuerst zum Spucktest (soaktuell.ch hat berichtet). Erst nach Auswertung der Resultate können sie zurück ins Klassenzimmer. Nun sind alle geschockt über das Ausmass der positiven Tests. Wie die Zeitung 20 Minuten schreibt, waren von den 711 Pool-Tests am Montag 101 positiv, also knapp jeder siebte. Getestet wurden insgesamt 9438 Kinder und Lehrpersonen. Kantone, die nicht testen oder deren Tests freiwillig sind, spielen gewaltig mit dem Feuer.

Symbolbild von Alexandra Koch / pixabay.com


Im benachbarten Kanton Solothurn wird seit dem 3. Januar zwar in allen Schulen getestet, aber wer nicht mitmachen will, kann es sein lassen. Die Spucktests sind freiwillig. Ungetestete Kinder werden mit getesteten zusammen ins Klassenzimmer gelassen. Eine fatale Entscheidung, wie sich nun zeigt. Die Eltern und die Politik im Kanton Solothurn gehen zurecht auf die Barrikaden. Am kommenden Montag, 10. Januar 22 nehmen dann auch die Schulen südlich des Juras den Unterricht wieder auf. Viele Eltern und Schüler sind in Panik.


Es gibt erste Anhaltspunkte, wonach einige Kantone, in denen die Teilnahme an den Spucktests freiwillig ist nun dazu übergehen, ihre Positivitätsraten zu verheimlichen. Bis Ende Woche werden wir wissen, ob dem so ist.

Ungetestete Schüler lässt man ohne Skrupel mit getesteten Schülern zusammen in den Unterricht und die Infektionszahlen werden verschwiegen. Sehen so erfolgversprechende Schutzkonzepte 2022 an den Schulen aus?

Basel-Landschaft ist beispielhaft

Im Kanton Baselland, wo am Montag ein paar Massnahmengegner vor dem Regierungsgebäude in Liestal gegen die ausgedehnte Masken- und Testpflicht für alle Schulstufen demonstriert hatten, ist die Lehrerschaft froh über die strengen Schutzmassnahmen. Philipp Loretz, Vizepräsident des Lehrerinnen- und Lehrervereins Baselland sagt in 20 Minuten: «Das war die goldrichtige Strategie». Nach den Schulferien habe man schon im vergangenen Jahr wiederholt beobachten können, wie die Fallzahlen gestiegen seien. Da sei der gestaffelte Einstieg nun «das einzig Vernünftige».


Testpflicht und Maskenpflicht bringen die Entscheidung

Entscheidend für den geregelten Schulbetrieb unter Omikron ist die Testpflicht, zusammen mit einer Maskentragpflicht ab der 1. Primarschulklasse. Überall wo eine Testpflicht an den Schulen herrscht, weigern sich nur noch sehr wenige, die wöchentlichen Spucktests zu absolvieren. Und bei diesen Testverweigerern ist dann klar: Bei einem positiven Fall in einem Pool-Test der Klasse, gehen sie automatisch in Quarantäne, ausser sie bringen einen negativen Test. Wer selber Kinder hat oder mit Kindern zu tun hat weiss, das Maskentragen ist für Kinder überhaupt kein Problem. Ein Theater darum machen nur die Erwachsenen. Testpflicht und Maskentragen sind zumutbar und garantieren einen geregelten Schulbetrieb. Alles andere ist ein zu hohes Risiko für Schüler und Lehrpersonen.

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