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Personal-Trainer nehmen? Das sollten Sie dazu wissen

Personal-Trainer waren einst ein Symbol für Luxus. Die Allgemeinheit kannte sie größtenteils ausschließlich im Zusammenhang mit Hollywood-Stars, die für die nächsten Dreharbeiten mit ihren Personal-Trainern die gewünschte Traumfigur erreichen. Inzwischen investieren weit mehr Menschen in die Zusammenarbeit mit einem Personal Trainer – wie eine Statistik aufzeigt, überwiegend Selbstständige, aber auch Angestellte.

Symbolbild von Image by 5132824 from Pixabay


Die Gründe dafür sind vielfältig: Viele Menschen haben in den letzten Jahren ein gesteigertes Gesundheitsbewusstsein entwickelt und wollen einen maßgeschneiderten Fitnessplan anstelle von austauschbaren Gruppenkursen. Der nachfolgende Beitrag erklärt Ihnen daher, was Sie wissen müssen, bevor Sie sich für einen Personal Trainer entscheiden.


Einen guten Personal Trainer erkennen

Bevor Sie mit den Übungen beginnen können, besteht der erste Schritt natürlich darin, einen guten Personal-Trainer zu finden. Dazu sollten Sie wissen, dass es keine grundsätzlich vorgeschriebene „Qualifikation“ gibt, die einen Personal Trainer als solchen definiert. Es ist daher ratsam, sich nach einem professionellen Trainer umzuschauen, der entweder ein einschlägiges (Fern)Studium wie beispielsweise Sportwissenschaften oder aber eine medizinisch-therapeutische Ausbildung wie Physiotherapie absolviert hat.


Neben einer einschlägigen Ausbildung sollte ein guter Personal-Trainer gewisse „Soft Skills“ mitbringen. Ein Studium alleine reicht nicht, vielmehr muss sich ein qualifizierter Personal-Trainer auch in der Praxis für Fitness und verschiedene Krankheitsbilder interessieren. Daneben sind gute Personal Trainer bestrebt, sich regelmäßig fortzubilden. Experten wie beispielsweise Coach Michael Personal Trainer in Zürich besuchen regelmäßig unterschiedliche Fortbildungen und Seminare, um in ihrem Fachgebiet auf dem neuesten Stand zu bleiben. Mindestens eine, besser noch mehrere jährliche Fortbildungen sind hilfreich, um dauerhaft eine hervorragende Arbeit mit den Klienten zu gewährleisten.


Daneben sollten Sie selbstverständlich auf die Praxiserfahrungen und jeweiligen Referenzen des Personal Trainers achten. Idealerweise sollte der von Ihnen bevorzugte Personal Trainer schon einige Jahre hauptberuflich arbeiten und einen festen Kundenstamm haben.


Schlussendlich muss aber auch die „persönliche Wellenlänge“ passen: Achten Sie darauf, ob Ihr favorisierter Trainer Ihnen sympathisch ist und ein authentisches Wesen an den Tag legt. Idealerweise nehmen Sie mehrere Probetrainings mit unterschiedlichen Personal-Trainern wahr, um eine abschließende Entscheidung zu treffen. Selbstverständlich spielen hierbei auch die Preise und die individuellen Trainingspläne eine große Rolle. Sie sollten nur mit Trainern arbeiten, die individuelle Pläne erstellen und die Fortschritte dieser auch protokollieren. Preislich gibt es keine festgelegte Richtlinie; manche Personal Trainer verlangen als Berufsanfänger rund 60 Euro pro Stunde, während Erfahrene bis zu 150 Euro Stundenlohn und mehr verlangen. Wie in anderen Branchen gilt: Bei „Dumpingpreisen“ unter 70 Euro sollten Sie misstrauisch werden, da dann meistens an irgendeiner Stelle „gespart“ wird und sich dies möglicherweise negativ auf den Trainingserfolg auswirkt.


Finden Sie heraus, ob sich ein Personal Training generell für Sie eignet

Ganz besonders eignet sich ein Personal Trainer für Sie, wenn Sie zu den nachfolgenden Personengruppen gehören:

  • Sie sind angestellt oder selbstständig und haben einen vollen Terminkalender, der es nicht möglich macht, zu regelmäßigen Zeiten zu trainieren.

  • Auch motivierte Menschen, die bestimmte Ziele vor Augen haben, profitieren vom Training mit einem persönlichen Coach.

  • Falls Sie medizinische Probleme wie Vorerkrankungen oder Übergewicht haben, könnte Sie ein Training mit einem Coach ebenfalls voranbringen. Umgekehrt natürlich auch, wenn Sie besonders sportlich sind und einen speziellen Trainings- und Ernährungsplan benötigen.

  • Auch für Menschen, die „mehr“ wollen als gewöhnliches Fitnesstraining oder ungern in Gruppen üben, kann ein kompetenter Personal-Coach eine wertvolle Bereicherung sein.

Klären Sie Ihre Motivation

Bevor Sie einen Personal Trainer engagieren, sollten Sie herausfinden, warum Sie überhaupt trainieren möchten. Nicht in jedem Fall „hilft“ ein Personal Trainer wirklich weiter. Wenn Sie sich allerdings alleine nicht zum Training „aufraffen“ können oder Angst vor schwerwiegenden Sportverletzungen haben, kann es sinnvoll sein, über einen Personal Trainer nachzudenken.


Auch dann, wenn Sie wertvolle Tipps rund um Sport und Ernährung erhalten möchten oder möglicherweise sogar eine Unverträglichkeit haben, hilft ein Personal Trainer weiter. Da sich dieser in dem gesamten Themenkomplex gut auskennt, findet er die kleinen Schwachstellen, die Sie bisher möglicherweise übersehen haben.


Über den Ablauf des Personal-Trainings Bescheid wissen

Das Personal Training können Sie an unterschiedlichen Orten absolvieren, da sich der Trainer vollumfänglich nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen richtet. Ein Workout im Wald ist ebenso möglich wie das Training im Büro oder Zuhause. Nach den individuellen Trainingseinheiten bemüht sich ein qualifizierter Personal-Trainer um eine regelmäßige Erfolgskontrolle. Dafür wendet er unterschiedliche Leistungsdiagnostiken an, beispielsweise Pulsfrequenz- und Blutdruckmessungen, die die bioelektrische Impendanzanalyse oder die Veränderungen des Atems bei sportlicher Aktivität. Nicht immer sind alle diese Leistungsdiagnostiken möglich, weshalb Sie im Erstgespräch unbedingt ansprechen sollten, welche Leistungen Sie sich wünschen.


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