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Kulinarisches aus aller Welt: Diese Süßigkeiten kommen aus der Schweiz

Jelly Straws und Hi-Chew aus Japan, Oreos und Cheddar Fries aus den USA, Life Savers und Chokitos aus Australien, White Rabbit Candy aus China - und welche Süßigkeiten hat die Schweiz zu bieten?

Cheetos - nicht aus der Schweiz, aber beliebt in der Schweiz. Bild von cheetos.com zVg.


Globaler Handel, internationale Migrationsbewegungen und dann noch das Internet: Es gibt viele Gründe, warum die ein oder andere Süßigkeit aus einem fernen Land es auch hier zu Berühmtheit bringt. Das müssen nicht einmal besonders exotische Sachen sein. Denken wir an Oreos aus den USA - die Kekse erinnern irgendwie schon an Prinzenrolle, sind aber "umgedreht". Außen Schokoladenkeks und innen Vanillecreme statt umgekehrt, auch das schmeckt natürlich lecker. Die Kekse haben Kultstatus. Ähnlich sieht es mit KitKat aus, das in Japan so fantasievolle Kreationen wie Kürbispudding im Keks mit Schokohülle oder Erdbeergeschmack hervorbringen konnte. Keks mit Füllung und Schokolade ist nun nichts Neues, die Kombination dagegen lässt die Augen von Japan-Fans aufleuchten. Und wie sieht das mit der Schweiz aus? Schokolade, immer wieder Schokolade! Die Schweiz ist Schokoladenland, ganz klar. Von Toblerone über SwissOne bis hin zu Original Beans kommen erstklassige Schokoladenkreationen aus dem Alpenland. Unternehmen wie Lindt & Sprüngli, Suchard (heute US-amerikanisch), Ovomaltine und sogar Milka sind Schweizer Gründungen. Schokolade kann man dort einfach. Aber was genau isst man eigentlich in der Schweiz an Süßigkeiten? Schokolade ist gar nicht falsch, die gibt es auch in der Schweiz. Aber natürlich ist man in dem Land, das nicht zur EU gehört, auch neugierig auf andere Süßwaren. Da verwundert es kaum, wenn im Handel Cheetos und Haribos (Deutschland), Chupa Chups (ursprünglich Spanien, heute italienisch-niederländischer Konzern) und Skittles (England) nachgefragt werden. Aber gibt es in der Schweiz wirklich nur Schokolade? Natürlich nicht! Erfolgsgeschichte Crazy Popcorn Manche sagen den Schweizern ja nach, ein seltsames Bergvolk zu sein. Und manche Schweizer mögen dieses Image auch pflegen. Vor allem der Part "seltsam" ist es, der bei Crazy Popcorn sofort auffällt. Popcorn salzig oder süß kann jeder, sogar das Popcorn mit Karamellgeschmack ist inzwischen weltweit verbreitet. Was es noch eher selten gibt (außer in der Schweiz natürlich) ist schreiend buntes Popcorn, das wie ein Fruchtbonbon schmeckt. Ob Himbeere (knallrot) oder Apfel-Zitrone (giftig grün), Blaubeercreme (verseuchtes Blau) oder gebrannte Mandeln (cremeweiß) - mit Popcorn geht einfach alles. Prickelnde Brause von Tiki Gibt es irgendjemanden in der Schweiz, der Tiki nicht kennt? Die prickelnd süße, fruchtige und doch leicht säuerliche Brause gehört schon seit den 1960er Jahren zu jedem Freibadbesuch dazu! Aber eigentlich kommt Tiki nicht aus der Schweiz. Die zündende Idee für eine Süßigkeit hatte 1907 der Backpulverproduzent Hynek Boleslav Allan in Böhmen. Richtig erfolgreich wurde tiki aber erst, als Guy Allan, der Sohn, 1947 ins Alpenland flüchtete und das Rezept für Tiki mitbrachte. In Lausanne wurde Tiki produziert, und die Brause war schnell Kult in der Schweiz. Schweizer Süßigkeiten sind etwas ganz Besonderes Buntes Popcorn, fruchtige Brause - warum ist die Schweiz in anderen Ländern fast ausschließlich für Schokolade bekannt? Wir wissen es nicht. Tiki kommt in Deutschland, den USA und anderen Ländern einfach nicht so gut an. Und das betrifft nicht nur Tiki. Auch Paprika Chips verkaufen sich nirgends so gut wie in der Schweiz. Rivella (als Erfrischungsgetränk das Nationalgetränk der Schweizer) und Aromat (Universalwürze) gibt es auch fast nur hier. Irgendwie sind die Schweizer und Schweizerinnen eben doch etwas ganz Besonderes - wie ihre Süßigkeiten!

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