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Erdbeben der Stärke 4,7 im Elsass auch in den Kantonen Aargau und Solothurn verspürt

Heute Abend gab es im Elsass um ca. 17.58 Uhr ein Erdbeben der Stärke 4,7. Es wurde auch in der Schweiz verbreitet gespürt, insbesonere im Raum Basel, im Baselland und in den Kantonen Aargau und Solothurn.


Erdbebendienst der ETH Zürich

Karte: seismo.ethz.ch


Das Epizentrum des Bebens befand sich gemäss ETH in der Gegend rund um Mülhausen an der Grenze zur Schweiz. Dort war das Erdbeben auch am stärksten spürbar. Den Seismographen zufolge sind kleinere Schäden möglich. Auch in anderen Teilen der Schweiz war das Erdbeben spürbar.


Nach dem ersten Erdbeben gab es kurze Zeit später noch ein sogenanntes Nachbeben. Dieses war mit einer Stärke von 2,8 etwas schwächer als das erste, aber dennoch spürbar. Das Epizentrum des Nachbebens befand sich gemäss ETH ebenfalls in Mülhausen.


Wie die ETH Zürich schreibt, gingen in der ersten Stunde nach dem Beben «tausende Meldungen aus der Bevölkerung» ein. Die Webseite des Schweizerischen Erdbebendiensts sei zum Teil sogar überlastet gewesen.

Die Forschenden merken ausserdem an: «Es ist wahrscheinlich, dass sich in den nächsten Stunden und Tagen weitere, möglicherweise auch spürbare Nachbeben ereignen werden.» Die Beben stehen demnach im «Zusammenhang mit dem seismisch aktiven Rheingraben, der sich zwischen den Vogesen und dem Schwarzwald in nord-südlicher Richtung erstreckt.» Die Erdbeben seien in der betroffenen Region nichts Aussergewöhnliches, würden aber «nur alle zehn bis zwanzig Jahre» in solch einer Magnitude auftreten.

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