Innert einiger Tage gelang es der Kantonspolizei, mutmassliche Betrügerinnen und Betrüger festzunehmen. Die Geschädigten übergaben insgesamt mehrere zehntausend Franken. Die Staatsanwaltschaft hat jeweils ein Strafverfahren eröffnet.

Kapo AG

Am Freitagmorgen, 17. August 2018, kurz vor 10.30 Uhr nahm die Kantonspolizei Aargau in Rheinfelden drei Tatverdächtige fest, nachdem ein 61-jähriger Fricktaler mutmasslichen Trickbetrügern Bargeld übergeben sollte. Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 28-jährigen Italiener, eine 26-jährige Serbin und eine 22-jährige Belgierin. Alle Personen haben keinen Wohnsitz in der Schweiz. Die Kantonspolizei hat umgehend die Ermittlungen aufgenommen. Derzeit geht die Polizei von einem Deliktsbetrag von mehreren zehntausend Franken aus. Die Zahlungen erfolgten in den vergangen Wochen. Täterschaft und Opfer hatten telefonischen Kontakt. Die Täterschaft gab finanzielle Engpässe vor und erwirkte so die Bargeldübergaben. Die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Das Zwangsmassnahmengericht hat inzwischen gegen die drei Beschuldigten Untersuchungshaft angeordnet.

Auch am vergangenen Wochenende konnte die Kantonspolizei in Baden eine mutmassliche Betrügerin anhalten. Am Samstag, 25. August 2018, kurz vor 15.00 Uhr, traf sich in der Stadt ein 64-jähriger Schweizer, welcher zwecks Geldübergabe auf eine Tatverdächtige traf. Die Polizei konnte rasch eingreifen und die 33-jährige Serbin festnehmen. Die Beschuldigte hat keinen Wohnsitz in der Schweiz. Die Kantonspolizei nahm die Ermittlungen auf. Derzeit ist bekannt, dass das Opfer bereits vorgängig einige tausend Franken übergeben hatten. Die Beschuldigte gab vor, das Geld für ausstehende Miete und finanzielle Engpässe zu benötigen. Die Staatsanwaltschaft Baden eröffnete eine Strafuntersuchung. Die 33-jährige Frau wurde vorläufig inhaftiert.

Vorsicht vor Betrügern
Neben Betrugsdelikten am Telefon und im Internet gehen Tätergruppierungen auch mit persönlichen Kontakten auf potentielle Opfer, meist Seniorinnen und Senioren zu. Die Polizei rät, keinen fremden Personen Wertsachen oder Bargeld übergeben. So können Sie sich vor finanziellem Schaden schützen. Bei Verdacht, rufen Sie umgehend den Polizeinotruf 117.

 

Archivbild der Polizei

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